Windows Virtual Desktop: Testphase fängt in zwei US-Azure-Zonen an

Wer Windows 7 braucht, der hat ab Anfang 2020 zwei offizielle Lösungen: zum einen die kostenpflichtigen und nicht generell verfügbaren Extended Security Updates und zum anderen den Windows Virtual Desktop. Laut Medienberichten hat die Testphase begonnen.

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Windows 7 kann in der Cloud betrieben werden. (Symbolbild)
Windows 7 kann in der Cloud betrieben werden. (Symbolbild) (Bild: Johannes Eisele/AFP)

Microsoft hat mit der ersten Testphase des Windows Virtual Desktop begonnen, wie Techcrunch berichtet. Der neue Service ist eine von zwei offiziellen Möglichkeiten, den Betrieb von Windows 7 weiter aufrechtzuerhalten. Da nicht alle Anwender etwa ein Embedded-Windows nutzen, das ohnehin weiter unterstützt wird, oder die nicht generell verfügbaren Extended Security Updates kaufen können, ist der Windows Virtual Desktop eine Alternative, zumal die Extended Security Updates hier Teil des Abonnements sind.

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Diese Alternative werde jetzt als Azure-Service getestet, berichtet Techcrunch. Zunächst wurden aber nur zwei der insgesamt 54 Cloud-Regionen freigeschaltet. Das ist zum einen US East 2 und zum anderen US Central. Microsoft selbst nennt in seiner Ankündigung allerdings nur US East 2. Microsoft will aber natürlich den Dienst in allen Azure-Regionen anbieten.

Service ist auch für Windows 10 und Windows Server interessant

Windows Virtual Desktop beherrscht aber nicht nur Windows 7. Auch Windows 10 Enterprise lässt sich mit dem Service nutzen. Für beide Services braucht es eine der folgenden Lizenzen: Microsoft E3, E5, A3, A5 und Business sowie Windows E3, E5, A3 und A5. Wer eine RDS Client Access License (CAL) mit Software Assurance hat, bekommt weitere Optionen im Windows Virtual Desktop.

Mit so einer CAL lassen sich auch ältere Servervarianten von Windows verwenden. Für Windows-7-Umgebungen dürfte Windows Server 2012 R2 interessant sein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Windows Server 2016 und 2019 in Windows Virtual Desktop zu verwenden.

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