Windows Virtual Desktop: Microsoft vermietet virtualisiertes Windows 10 oder 7

Unternehmen können Windows-Rechner künftig in der Azure-Cloud mieten. Zur Auswahl stehen Windows 10 oder auch das noch immer beliebte Windows 7 - alternativ können Kunden ihren Mitarbeitern nur bestimmte Programme anzeigen lassen. Abgerechnet wird nach Hardwarenutzung.

Artikel veröffentlicht am ,
"Viel Spaß mit Ihrem neuen, geleasten Windows!"
"Viel Spaß mit Ihrem neuen, geleasten Windows!" (Bild: Pixabay.com)

Windows Virtual Desktop ist Microsofts neues Angebot, um Unternehmen mit virtualisierten Windows-Bürorechnern auszustatten. Der Hersteller hostet in der Cloud-Umgebung Azure dedizierte virtuelle Maschinen - je nachdem, wie viele Arbeitsplätze Kunden benötigen. Virtual Desktop ist Teil eines Azure-Kundenkontos und wird für Abonnenten von Microsoft 365 E3, E5 oder F1 oder Windows E3 und E5 kostenlos nutzbar sein, betont Microsoft.

Stellenmarkt
  1. System Engineer (m/w/d) Softwaredeployment
    Deutsche Bundesbank, Düsseldorf
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Charite CFM Facility Management GmbH Zentrale Dienste Personal, Berlin
Detailsuche

Auf der zur Verfügung gestellten Hardware installiert Microsoft vordefiniert vier verschiedene Betriebssysteme: Windows 10 Enterprise beziehungsweise Education und interessanterweise die alten Versionen Windows 7 Enterprise und Windows Server 2012 R2+. Eine Windows-7-VM wird mit den kürzlich angekündigten erweiterten Sicherheitsupdates ausgeliefert, die normalerweise zusätzlich Geld kosten. Der Desktop ist laut Microsoft für Office 365 Proplus optimiert. Das bedeutet wohl, dass diese Software vorinstalliert ist.

Beliebige Apps installieren

Außerdem sollen Nutzer auf ihren virtuellen Maschinen Legacy-Apps und Modern-Apps installieren können. Diese Begriffe stehen typischerweise für herkömmliche x86- oder AMD64-Desktop-Programme oder Software, die für die Universal Windows Platform aus dem Microsoft Store erworben werden kann.

Als einen Vorteil des Windows Virtual Desktops gibt Microsoft an, dass die Integration ins Firmennetzwerk automatisch und ohne zusätzlichen Aufwand möglich ist. Außerdem können Kunden neben dem kompletten Betriebssystem auch nur eine Auswahl an Desktop-Apps den eigenen Mitarbeitern anzeigen. Auch Cloud-Partner sollen den Dienst über ihre jeweiligen Verkaufsplattformen anbieten dürfen.

Golem Akademie
  1. PowerShell Praxisworkshop
    20.-23. Dezember 2021, online
  2. AZ-104 Microsoft Azure Administrator
    13.-16. Dezember 2021, online
  3. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
Weitere IT-Trainings

Dabei sollte beachtet werden, dass sich Kunden für das virtualisierte Windows zwar kostenlos anmelden können, die dafür benötigten Hardwarekapazitäten aber abgerechnet werden. Je nach CPU-, RAM- und Storagebedarf sind die monatlichen Abrechnungen unterschiedlich hoch. Microsoft bietet auch an, die Zuweisung von Hardware zu automatisieren. Momentan befindet sich das Angebot noch in einer Previewphase. Weitere Details sollen folgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geschäftsethik bei Videospielen
Auf der Suche nach dem Wal

Das Geschäftsmodell von aktuellen Free-to-Play-Games nimmt das Risiko in Kauf, dass Menschen von Spielen abhängig werden. Eigentlich basiert es sogar darauf.
Von Evan Armstrong

Geschäftsethik bei Videospielen: Auf der Suche nach dem Wal
Artikel
  1. Silifuzz: Google sucht und findet per Fuzzing CPU-Fehler
    Silifuzz
    Google sucht und findet per Fuzzing CPU-Fehler

    Elektrische Defekte in CPUs können Daten und Ergebnisse beeinflussen, ohne dass dies zunächst auffällt. Google sucht diese nun per Fuzzing.

  2. Nintendo Switch: Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien
    Nintendo Switch
    Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien

    Das frisch für die Switch veröffentlichte Dying Light ist in Europa und in Australien nicht erhältlich - wegen des deutschen Jugendschutzes.

  3. Smartphone: Oppo will eigene Chips bauen
    Smartphone
    Oppo will eigene Chips bauen

    Qualcomm könnte bald einen weiteren Kunden verlieren: Oppo soll eine eigene Chipproduktion für seine Top-Smartphones planen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /