Windows-Version: Kinect jetzt mit schreibtischkompatibler Firmware erhältlich

Ab sofort ist Kinect für Windows erhältlich - zumindest theoretisch, denn Endkunden dürften die Bewegungssteuerung kaum im örtlichen Elektronikmarkt bekommen. Größte Änderung gegenüber der Xbox-360-Version ist die überarbeitete Firmware.

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Kinect für Windows
Kinect für Windows (Bild: Microsoft)

Ab sofort ist die Kinect in einer speziell an Windows angepassten Fassung erhältlich, und auch das Software Development Kit (SKD) von Microsoft liegt in Version 1.0 vor - und nicht mehr als Beta. Die Bewegungssteuerung kostet hierzulande rund 250 Euro, der Zugriff auf die benötigte Software ist kostenlos. Microsoft begründet den Preisaufschlag gegenüber der rund 130 Euro teuren Xbox-360-Variante damit, dass die Konsolenhardware durch die Spiele mitfinanziert wird - auf dem PC sei das nicht der Fall.

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Wer das Gerät hierzulande kaufen will, muss sich derzeit direkt an Microsoft wenden. Kinect für Windows ist momentan weder bei unabhängigen Onlinehändlern noch im deutschen Onlineshop von Microsoft gelistet. In den USA führt Amazon.com es mit einer Lieferfrist von einer bis vier Wochen, lediglich im US-Shop von Microsoft ist es sofort für rund 250 US-Dollar verfügbar; auch Microsoft selbst kann derzeit keinen deutschen Händler nennen.

Der Hersteller sieht Kinect für Windows nicht als Eingabegerät für Spiele, sondern als Werkzeug für ernsthafte Anwendungen. "Unternehmen wie United Health Group, American Express, Matell, Telefonica und Toyota erforschen mit Kinect for Windows Möglichkeiten, mit denen sie nicht nur ihre eigenen Arbeitsprozesse verbessern und neue Kundenerlebnisse schaffen, sondern potenziell eine gesamte Industrie revolutionieren können", so Microsoft in einer Pressemitteilung. Wissenschaftler und Studenten sollen später im Jahr eine günstigere Version kaufen können.

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Kinect für Windows

Größte sichtbare Änderung gegenüber dem Xbox-360-Gegenstück ist ein anderer Schriftzug auf dem Gehäuse und ein kürzeres Stromkabel. Größte nicht auf den ersten Blick sichtbare Änderung ist die angepasste Firmware mit dem sogeannten Near-Modus: Der sorgt angeblich dafür, dass die Kameras auch auf Schreibtischen gut funktionieren. Auf eine Entfernung von 50 cm erfassen sie laut Hersteller noch ein scharfes Bild, und selbst mit noch etwas kürzerer Distanz kommen sie angeblich zurecht. Außerdem habe man unter anderem die Algorithmen für das Skelett-Tracking deutlich verbessert, und dank der neuesten Microsoft-Speech-Komponenten soll es erweiterte Sprach- und Audioleistungen geben.

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Bis zu vier Kinect lassen sich per USB an einem PC anschließen. Wer PC-Anwendungen für Kinect entwickelt, muss nach dem neuen Lizenzmodell mit dem aktuellen, fertigen SDK die Windows-Version des Geräts verwenden - das gilt laut Microsoft für kommerzielle ebenso wie für nichtkommerzielle Projekte. Wer allerdings die Betaversion des SDK einsetzt, darf für nichtkommerzielle Anwendungen mindestens bis Mitte 2016 mit der Konsolenfassung arbeiten.

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firstwastheblub 04. Feb 2012

ja, aber diese ist nicht wirklich gut... schon getestet!

Hotohori 02. Feb 2012

Das ist die Frage, Geräte mit solchen Tiefensensoren haben vor der Kinect sehr viel mehr...

ggggggggggg 02. Feb 2012

ich glaube MS hat gemeint man solle sie nicht für die XBox verwenden. Wer wei...

Dragos 02. Feb 2012

ist nur die Frage wird dieHardware auch von offiziellen Anwendungen supported. und da...

Dragos 02. Feb 2012

ja, wenn du das MS SDK kommerziell nutzen möchtest. Ab 2016 wird die beta vom SDK nicht...



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