Windows Update: Neuer Patch macht Probleme

Zahlreiche Nutzer melden, dass sich ein Update vom letzten Patchday unter Windows 7 nicht installieren lässt. Abhilfe gibt es noch nicht. Wer das automatische Zurücksetzten des Patches abbricht, bleibt möglicherweise mit einem unbrauchbaren System zurück.

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Ein Update vom letzten Patchday macht unter Windows 7 und Server 2008 R2 Probleme.
Ein Update vom letzten Patchday macht unter Windows 7 und Server 2008 R2 Probleme. (Bild: Screenshot Golem.de)

Der Patch KB3033929 lässt sich auf vielen Windows-7-Systemen nicht korrekt installieren. Nachdem die Aktualisierung fehlgeschlagen ist, setzt Windows den Patch zwar ordnungsgemäß wieder zurück, ein für automatische Updates eingestelltes System versucht aber immer wieder eine Installation. Noch gibt es von Microsoft keine Lösung.

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Es gibt zudem zahlreiche Berichte, dass das Update auf KB3033929 auch auf Rechnern mit parallel installiertem Linux und dem Bootmanager Grub nicht funktioniert. Das kann Golem.de bestätigen. Als wir Grub mit dem Bootmanager von Windows ersetzten, ließ sich das Update installieren. Es gibt wohl aber auch Systeme ohne Linux, die von dem Fehler betroffen sind.

Windows 7 und Windows Server 2008 R2 betroffen

Bei KB3033929 handelt es sich nicht um ein unbedingt kritisches, aber dennoch wichtiges Update. Es implementiert SHA-2-Signaturen für zahlreiche Systemdateien und soll so die Sicherheit der Windows-Versionen 7 und Windows Server 2008 R2 erhöhen. Wer warten will, bis Microsoft eine reparierte Version des Patches veröffentlicht, kann die automatischen Updates vorübergehend deaktivieren. Bis dahin bleiben aber auch Aktualisierungen für Defender aus.

Nutzer sollten jedoch unbedingt das Zurücksetzen der fehlerhaften Updates durchführen, ein Abbruch führt unter Umständen zu einem irreparablen System, bei dem sich zahlreiche Dienste nicht mehr starten lassen. Auf einem unserer Testsysteme stürzte der Windows-Explorer nach dem Zurücksetzten des Patches kurz nach jedem Neustart des Systems ab. Er startete danach wieder automatisch und Windows ließ sich weiter ohne Probleme nutzen.

Bei parallelem Linux muss der Bootloader ersetzt werden

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Wir konnten den Patch auf einem Rechner mit parallel installiertem Linux erst dann erfolgreich installieren, als wir den Bootmanager Grub vorübergehend mit dem original Bootloader von Windows ersetzten. Dazu erstellen wir zunächst unter Linux ein Rettungssystem, mit dem wir später Grub wieder herstellen konnten. Das Werkzeug Boot Repair bietet eine einfache grafische Benutzeroberfläche, um zwischen dem Windows-Bootloader und Grub zu wechseln. Das Werkzeug lässt sich in ein Linux-Live-System integrieren oder als fertiges ISO-Image herunterladen.

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ganz-gebahnt 24. Mär 2015

Dummerweise habe ich sowohl auf meinem Desktop-PC, als auch den beiden...

Lala Satalin... 14. Mär 2015

Danke für den Tipp, ich habe aber auch schon befürchtet, dass die beiden hinteren Gummifü...

3dgamer 14. Mär 2015

Wie kann man auf dem WSUS Server Patches installieren bevor der Testclient ein paar Tage...

vinLeiger 14. Mär 2015

Frag ich mich auch. Also als Linux-User krieg ich das immer nur am Rand mit aber gefühlt...

tibrob 14. Mär 2015

Ne, warum? Bin ich jetzt die große Ausnahme, weil ich tatsächlich mit Windows zufrieden bin?



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