Windows Update: Keine Bluetooth-Verbindung zu unsicheren Geräten

Microsoft blockiert mit seinem Juni-Update unsichere Bluetooth-Geräte wie Googles Fido-Stick Titan. Über eine Sicherheitslücke könnten Angreifer ihre Tastatur an einem Rechner oder Smartphone per Bluetooth anmelden.

Artikel veröffentlicht am ,
Unsichere Bluetooth-Geräte werden von Windows blockiert.
Unsichere Bluetooth-Geräte werden von Windows blockiert. (Bild: David Becker/Getty Images)

Nach dem Juni-Update verweigert Windows das Pairing mit manchen Bluetooth-Geräten - aus Sicherheitsgründen. Betroffen sind laut Microsoft alle Geräte, die bekannte Keys zum Verschlüsseln der Bluetooth-Verbindung verwenden. Die Probleme sind unter anderem bei den Bluetooth-Varianten der Fido-Sticks von Google (Titan) und Feitian zu finden, die zur Zwei-Faktor-Authentifizierung verwendet werden können.

Stellenmarkt
  1. IT-Koordinator und ERP-Anwendungsbetreuer (m/w/d)
    J. & W. Stollenwerk oHG, Merzenich
  2. Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter IT-Koordination (m/w/d)
    Bundeskriminalamt, Berlin
Detailsuche

Grund für die Sicherheitslücke ist laut Microsoft eine Fehlkonfiguration im Bluetooth-Pairing-Protokoll. Über dieses lässt sich die Zwei-Faktor-Authentifizierung des Bluetooth-Fido-Sticks unter bestimmten Bedingungen übernehmen. Allerdings kann auch das Gerät angegriffen werden, mit dem der Fido-Stick gekoppelt wurde. Bei der Verwendung des Fido-Sticks wird der Nutzer dazu aufgefordert, den Button des Titan oder des baugleichen Feitian-Fido-Sticks zu drücken. Ein Angreifer kann in diesem Moment ein eigenes Gerät als Titan- oder Feitian-Stick ausgeben und damit die Bluetooth-Verbindung zu dem Rechner oder Smartphone des Nutzers übernehmen. Anschließend kann der Angreifer versuchen, sein Gerät als Tastatur oder Maus auszugeben und damit beispielsweise Befehle auf dem Smartphone oder Rechner des Nutzers ausführen.

"Um dieses Problem zu beheben, blockiert Microsoft das Pairing dieser Bluetooth-Low-Energy-Schlüssel (BLE)", schreibt Microsoft in einem Sicherheitshinweis und verweist auf die CVE-2019-2102. "Wenn nach der Installation eines der betroffenen Sicherheitsupdates Probleme beim Koppeln, Verbinden oder Verwenden von Bluetooth-Geräten auftreten, wenden Sie sich an den Hersteller ihres Bluetooth-Geräts, um festzustellen, ob ein Geräteupdate existiert", schreibt Microsoft.

Google und Feitian bieten ein Austauschprogramm für die Bluetooth-Varianten der Fido-Sticks an. Betroffene Geräte von Google tragen auf der Rückseite am unteren Ende den Schriftzug "T1" oder "T2" in einem Kreis. Die Variante von Feitian ist an den Zahlen 1 bis 3 in einem Kreis an der gleichen Stelle zu erkennen. Die USB-Varianten sind von dem Problem nicht betroffen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 13. Jun 2019

Möchtest du deine Vorstellungen in dem Fall noch einmal genauer erläutern? Was der...

simotroon 12. Jun 2019

Habe mich heute gewundert, warum die BT-Maus nicht ging. Nach einem Neustart + Win...

User_x 12. Jun 2019

kann man das bei allen? oder doch wieder zahlen?



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elite 3 und Studio Buds im Test
Jabra deklassiert doppelt so teure Beats-Stöpsel

Können 80 Euro teure Bluetooth-Hörstöpsel Konkurrenten für 150 Euro schlagen? Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht.
Ein Test von Ingo Pakalski

Elite 3 und Studio Buds im Test: Jabra deklassiert doppelt so teure Beats-Stöpsel
Artikel
  1. iPhone 13: Neue Benchmark-Ergebnisse für Apples A15 Bionic
    iPhone 13
    Neue Benchmark-Ergebnisse für Apples A15 Bionic

    Ergebnisse des Geekbench-Benchmarks zeigen, dass das iPhone 13 Pro wie erwartet im GPU-Bereich deutlich zugelegt hat.

  2. Cyrcle Phone 2.0: Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten
    Cyrcle Phone 2.0
    Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten

    Dass Mobiltelefone in den letzten 20 Jahren meist nicht rund gewesen sind, scheint einen guten Grund zu haben, wie das Cyrcle Phone 2.0 zeigt.

  3. Bürosuite: Kaufversion von Microsoft Office 2021 kommt im Oktober
    Bürosuite
    Kaufversion von Microsoft Office 2021 kommt im Oktober

    Wer Office nicht abonnieren, sondern kaufen will, kann ab 5. Oktober 2021 die neue Version Office 2021 erwerben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Breaking Deals mit Club-Rabatten (u. a. Samsung 65" QLED 1.189,15€) • WD Black SN750 1TB 96,99€ • Amazon Exklusives in 4K-UHD (u. a. Zombieland 1 & 2 29,99€) • Alternate (u. a. Netgear-Repeater 26,90€) • iPhone 12 Pro 256GB 989€ • GP Anniversary Sale: History & War [Werbung]
    •  /