Abo
  • Services:

Windows Signature Edition: Tablet ohne Bloatware

Auch in Deutschland bietet Microsoft nun ein erstes Gerät mit der "Windows Signature Edition" an. Das Betriebssystem soll ohne überflüssige Software-Beigaben anwenderfreundlicher sein, und auch der Virenscanner muss nicht extra gekauft werden. Der ist aber der gleiche, den jedes Windows bietet.

Artikel veröffentlicht am ,
Stream Tablet 7
Stream Tablet 7 (Bild: HP)

In seinem Online-Shop bietet Microsoft Deutschland seit kurzem das bereits vorgestellte Tablet HP Stream 7 für 129 Euro an. Die Besonderheit des günstigen Geräts mit Atom-SoC: Es ist der erste Rechner, den Microsoft hierzulande mit der "Windows Signature Edition" auf den Markt bringt. In den USA gibt es solche Geräte schon, es handelt sich - ähnlich wie bei den Nexus-Geräten oder der Play-Edition von Googles Android - um Systeme, bei denen das Betriebssystem so unverändert wie möglich installiert ist.

Stellenmarkt
  1. Galeria Kaufhof GmbH, Köln
  2. Wüstenrot Bausparkasse AG, Ludwigsburg

Weniger ist also mehr, es gibt keine Testversionen, die bald ablaufen, und auch keinen Virenscanner, der nach kurzer Zeit zum Kauf drängt. Die Werbeaussage von Microsoft: "Es ist schnell, ohne Junk- & Testsoftware und kommt mit einer Antivirensoftware, die nie abläuft" bezieht sich aber nur auf den Windows Defender als Malware-Wächter, den auch andere Windows-Versionen haben.

Zudem ist, um den geringen Gerätepreis zu erreichen, die Version "Windows 8.1 with Bing" installiert, die in einer Kachel auf dem Startbildschirm für Apps wirbt, und im Internet Explorer Bing als Suchmaschine voreingestellt hat. Beides kann der Nutzer aber ändern, so dass er dann wirklich so etwas wie ein reines Windows vorfindet.

Ganz ohne Software-Beigaben kommt aber auch das Stream 7 nicht aus, denn Office 365 mit einer ein Jahr gültigen Lizenz ist vorinstalliert. Das bieten inzwischen auch viele andere PC-Hersteller mit ihren Rechnern an. Man muss diese Versionen nicht benutzen, nach Erfahrungen von Golem.de mit anderen Windows-8.1-Rechnern lässt sich das Office-Paket problemlos deinstallieren.

Mit der Signature-Edition will Microsoft anderen PC-Anbietern offenbar vormachen, dass es auch ohne eine Fülle von vorinstallierter Software geht. Besonders bei sehr günstigen Rechnern sind solche Testversionen für die Anbieter ein Zusatzverdienst, weil die Hersteller der Programme für die Installation bezahlen - in der Hoffnung, durch die ständigen Erinnerungen viele Lizenzen loszuwerden. Weil es die Unternehmen damit aber immer wieder übertreiben, werden diese Anwendungen oft auch Bloatware, oder noch unfreundlicher, Crapware genannt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,95€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-68%) 8,99€
  3. 69,99€
  4. 589,99€ (Bestpreis!)

Trollversteher 17. Nov 2014

Ich versteh Dich, Hier, 'n lecker Fisch: <°)))))><

Himmerlarschund... 17. Nov 2014

Find den Trend hin zu 7" auch irgendwie ungünstig. Und unverständlich. Smartphones müssen...

IchBinFanboyVon... 17. Nov 2014

Ich denk da wird sich in den nächsten 1,5 Jahren extrem viel tun am Markt. Von daher...

Himmerlarschund... 17. Nov 2014

Es mag sicherlich gerechtfertigt sein, wenn man bedenkt, dass das OS dafür kostenlos...

ve2000 17. Nov 2014

^^ ja, ich erinnere mich. xD Aber selbst DAS Argument ist bei den Windows Apps meist...


Folgen Sie uns
       


Oculus Go - Test

Virtual Reality für 220 Euro? Oculus Go überzeugt im Test.

Oculus Go - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
Indiegames-Rundschau
Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Battletech schickt Spieler in toll inszenierte Strategieschlachten, eine königliche Fantasywelt und Abenteuer im Orient: Unsere Rundschau stellt diesmal besonders spannende Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
  2. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  3. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
    Projektoren im Vergleichstest
    4K-Beamer für unter 2K Euro

    Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
    Ein Test von Martin Wolf

    1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
    2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
    3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

      •  /