Windows RT im Hands on: Mehr Windows als erwartet

Samsung hat überraschend der Presse das Ativ Tab gezeigt. Es ist ein ausgesprochen fixes ARM-Tablet mit Windows RT. Wir haben beim Ausprobieren mehr Ähnlichkeiten zu Windows 8 entdeckt, als wir dachten. Es ist gar nicht so einfach, ein RT-Gerät von einem Gerät mit Windows 8 zu unterscheiden.

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Ativ Tab mit Windows RT
Ativ Tab mit Windows RT (Bild: Samsung)

Eigentlich unterscheiden sich Windows RT und Windows 8 sehr deutlich voneinander. Schließlich sind alte Windows-Programme prinzipbedingt nicht mit Windows RT und dem ARM-Unterbau kompatibel. Dafür gibt es Metro-Apps, die auf beiden Systemen funktionieren. Als wir Windows RT das erste Mal auf der Ifa ausprobieren konnten, hat uns überrascht, wie ähnlich die beiden Systeme dennoch sind.

Wir haben Windows RT auf Samsungs Ativ Tab kurz getestet. Es ist ein Tablet mit Qualcomms Snapdragon-S4-Prozessor mit 1,5 GHz. Zur Geschwindigkeit allgemein lässt sich sagen, dass das Tablet äußerst flott reagierte. Das galt auch für Office 2013, das als Vorversion installiert war. Ausnahmen gab es allenfalls in den Tiefen der Systemsteuerung, wo das Tablet etwas Zeit brauchte.

Windows 8 oder RT? Wo sind die Unterschiede?

Auf den ersten Blick lässt sich Windows RT kaum von Windows 8 unterscheiden. Es sind eher Indizien, die auf Windows RT hindeuten, beispielsweise das Gewicht des Geräts. Da es aber auch einen Desktop bietet, samt Programmen für den Desktop, gibt es sonst auf den ersten Blick keine Hinweise auf Windows RT. Einzige Eigenart: Office 2013 ist vorinstalliert. Das ist bei Windows-8-Rechnern aufgrund der hohen Lizenzkosten nicht zu erwarten.

Ansonsten findet der Nutzer auf dem Desktop, was von Windows 8 zu erwarten ist, beispielsweise einen Dateimanager wie den Explorer. Das mag erst einmal verwundern, denn schließlich kommen auch Android und iOS ohne aus. Mit dem Explorer sind aber zwei Dinge festgelegt: Zum einen gesteht Microsoft damit ein, dass auch Windows-RT nicht ohne Dateimanagement vollständig funktioniert, zum anderen ist ein Windows-RT-Gerät damit viel autarker als die auf Rechner-Synchronisation ausgelegten Endkunden-Tablets mit anderen Betriebssystemen.

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Wie es derzeit aussieht, wird ein Windows-RT-Nutzer viel einfacher ohne den Synchronisationspartner Rechner auskommen. Das geht zwar prinzipiell auch mit Android und iOS, ist dort aber nicht so präsent, und synchronisiert wird dann tendenziell mit der Cloud. Wer den Explorer nutzt, sieht übrigens auch ziemlich gut, dass die Dateistruktur von Windows fast normal abgebildet wird. Es gibt ein Windows-Verzeichnis mit Dutzenden Unterverzeichnissen.

Auch einen Internet Explorer gibt es, der ebenfalls wie die Desktopversion von Windows 8 arbeitet. Bis dahin sieht das RT-Tablet wie ein normales Windows aus. Erst wer tiefer in die Systemsteuerung geht, entdeckt, dass ein Windows RT und nicht Windows 8 zum Einsatz kommt.

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Systemsteuerung, Snap-ins und Computermanagement: Es ist alles da 
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DIVAWEBER 03. Mai 2018

Natürlich gibt es auch Dateimanager für Android. Aber es gibt nicht so viele günstigen...

Atalanttore 30. Sep 2012

Häh? Wer sich von Microsoft abhängig macht, braucht sich auch nicht über Vendor-Lock-in...

Nebucatnetzer 05. Sep 2012

-Multiuser Support wird es in Android wahrscheinlich auch bald geben der Code ist in...

hive 03. Sep 2012

Was Ubuntu betrifft... ich kann mit Gnome und Unity auch nix anfangen. Meiner Meinung...

steppke 31. Aug 2012

über das chip tutorial... aber das sollte (aus sicht des hosts-system-besitzers) ja keine...



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