Abo
  • Services:

Systemsteuerung, Snap-ins und Computermanagement: Es ist alles da

Der Build 9200 von Windows RT überrascht uns. Dass es einen Desktop und auch eine abgespeckte Systemsteuerung geben würde, war zu erwarten. Was wir in einem etwa halbstündigen Test fanden, deutet aber auf eine vollständige Umsetzung von Windows für die ARM-Plattform hin. Die Systemsteuerung erschien uns komplett. Auch administrative Werkzeuge wie das Computermanagement und die dazugehörigen Snap-ins waren vorhanden. Genauso sind auch die Netzwerkeinstellungen auf zwei verschiedene Stellen im Betriebssystem verteilt: die Metro-Einstellungen und die Systemsteuerung.

Stellenmarkt
  1. Kratzer Automation AG, verschiedene Standorte
  2. infoteam Software AG, Bubenreuth bei Erlangen, Stuttgart

Der Nutzer kann sich sogar die Aufteilung des Speichers der SSD anschauen. Auf dem Samsung-Tablet waren mehrere Partitionen zu sehen. Das lässt natürlich Raum für Spekulationen. Wird sich eines Tages auf der Plattform parallel zu Windows RT auch Android oder gar ein Ubuntu installieren lassen? Microsoft sichert zwar den Boot-Prozess ab, das heißt aber noch lange nicht, dass andere Betriebssystemhersteller nicht ebenfalls diese Absicherung nutzen können.

  • Samsung Ativ Tab mit Windows RT
  • Samsung Ativ Tab mit Windows RT
  • Samsung Ativ Tab mit Windows RT
  • Samsung Ativ Tab mit Windows RT
  • Samsung Ativ Tab mit Windows RT
  • Samsung Ativ Tab mit Windows RT
  • Samsung Ativ Tab mit Windows RT
  • Samsung Ativ Tab mit Windows RT
  • Samsung Ativ Tab mit Windows RT
  • Samsung Ativ Tab mit Windows RT
  • Windows RT auf Samsungs Ativ Tab
  • Windows RT auf Samsungs Ativ Tab
  • Windows RT auf Samsungs Ativ Tab
  • Windows RT auf Samsungs Ativ Tab
  • Windows RT auf Samsungs Ativ Tab
  • Windows RT auf Samsungs Ativ Tab
  • Windows RT auf Samsungs Ativ Tab
Samsung Ativ Tab mit Windows RT

Wer dann noch tiefer geht, sieht auch einen Gerätemanager. Ganz Windows-typisch sind dort alle Komponenten aufgelistet - aus Sicht eines erfahrenen Tablet-Nutzers ist das sehr schön, vor allem im Vergleich zu dem, was die Konkurrenz bietet. Prozessor, Datenträger, Firmware und einzelne Komponenten sind gut aufgelistet. Unter iOS herauszufinden, welche WLAN-Karte verbaut wurde, ist nicht vorgesehen. Und auch Android ist nicht derart leicht zugänglich, was die exakte Ausstattung angeht. Der Tablet-Anfänger braucht die Informationen aber nicht.

Hier sind dann aber auch gleich die ersten Schwächen der Desktop-Welt auf einem reinen Touchscreen-Gerät trotz Windows RT zu sehen. Nahezu pixelgenaue Bedienung ist im Gerätemanager notwendig. Wer die Hardwareliste aufklappen will, wird Schwierigkeiten haben, diesen wenige Pixel großen Pfeil zu treffen, und stattdessen den Doppelklick nutzen. Und auch Slider, wie beispielsweise in den Sound-Einstellungen, sind sehr schwer zu greifen. Selbst Windows RT bietet für die Fingerbedienung auf dem notwendigen Desktop keine Trefferzonen. Android und iOS machen das besser. Lautstärke-Slider sind optisch nicht unbedingt größer, aber um sie herum ist eine große Trefferzone samt Fehlerkennung. Wer unter Windows RT einen Slider im Desktop direkt greifen möchte, braucht einige Übung. Unter Metro ist das hingegen überhaupt kein Problem.

Derartig schwierig zu bedienende Stellen finden sich in der - unserem ersten Eindruck nach komplett abgebildeten - Systemsteuerung an vielen Orten. Allerdings wird ein Tablet-Nutzer nicht unbedingt das Bedürfnis verspüren, diese häufig zu nutzen. Wenn es aber sein muss, kommt schnell der Wunsch nach einer Maus oder einem Digitizer-Stift auf.

Der Nutzer sieht immer mal wieder typische Windows-Phänomene. Als wir den Bildschirm rotieren wollten, wunderten wir uns darüber, dass es sich nicht wie bei iOS oder Android um eine echte Rotation handelt. Es ist, wie unter Windows üblich, eine Umschaltung, die etwas Zeit benötigt. Sie ist aber schneller als bei früheren Windows-Versionen.

Trotzdem ist Windows RT auf einem Tablet angenehmer als die früheren Windows-Versionen. Der Anwender kann gar nicht erst Software installieren, die nicht Touch-optimiert ist. Adobes Photoshop lässt sich genauso wenig installieren wie Opera oder Spiele wie Diablo 3. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, denn wer ein Windows-RT-Tablet kauft, erwartet derartige Anwendungen auch nicht.

 Windows RT im Hands on: Mehr Windows als erwartetMetro, die eigentliche Welt von Windows RT 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. ROG Rapture GT-AC5300 + Black Ops 4 für 303,20€ + Versand statt 345€ im Vergleich, RT...
  2. 79,90€ + Versand (Bestpreis!)
  3. (u. a. GTA V für 16,82€ und The Elder Scrolls Online: Morrowind für 8,99€)
  4. (u. a. Define R6 für 94,90€ + Versand, Zotac GeForce GTX 1080 Ti Blower für 639€ + Versand...

DIVAWEBER 03. Mai 2018

Natürlich gibt es auch Dateimanager für Android. Aber es gibt nicht so viele günstigen...

Atalanttore 30. Sep 2012

Häh? Wer sich von Microsoft abhängig macht, braucht sich auch nicht über Vendor-Lock-in...

Nebucatnetzer 05. Sep 2012

-Multiuser Support wird es in Android wahrscheinlich auch bald geben der Code ist in...

hive 03. Sep 2012

Was Ubuntu betrifft... ich kann mit Gnome und Unity auch nix anfangen. Meiner Meinung...

steppke 31. Aug 2012

über das chip tutorial... aber das sollte (aus sicht des hosts-system-besitzers) ja keine...


Folgen Sie uns
       


BMW stellt seinen Formel-E-Rennwagen vor - Bericht

BMW setzt auf elektrischen Motorsport: Die Münchener treten als zweiter deutscher Autohersteller in der Rennserie Formel E an. BMW hat in München das Fahrzeug für die Saison 2018/19 vorgestellt.

BMW stellt seinen Formel-E-Rennwagen vor - Bericht Video aufrufen
Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


      •  /