• IT-Karriere:
  • Services:

Windows Phone: Weniger Funktionen für Billigsmartphones

Wer sich ein Windows-Phone-Smartphone mit nur 256 MByte RAM-Speicher kauft, muss sich mit Funktionseinschränkungen abfinden: Es gibt unter anderem kein Multitasking, keine Videopodcast-Wiedergabe und keinen automatischen Foto-Upload zu Skydrive.

Artikel veröffentlicht am ,
Lumia 610 hat nur 256 MByte RAM-Speicher.
Lumia 610 hat nur 256 MByte RAM-Speicher. (Bild: Nokia)

Auf dem Mobile World Congress 2012 in Barcelona teilte Microsoft mit, dass ab sofort auch Windows-Phone-Smartphones mit nur 256 MByte RAM erlaubt seien. Seitdem hat Microsoft die Windows-Phone-Informationsseite unauffällig überarbeitet und erklärt dort nun, welche Funktionen eines Windows-Phone-Smartphones mit einem 256-MByte-Geräte nicht mehr nutzbar sind, wie Liveside.net entdeckt hat.

Stellenmarkt
  1. Sparda-Bank Augsburg eG, Augsburg
  2. Südpfalzwerkstatt gGmbH, Offenbach

Mit der Verringerung der Hardwareanforderungen der Windows-Phone-Plattform will Microsoft Geräteherstellern erlauben, kostengünstigere Geräte anzubieten. Damit will Microsoft im Smartphone-Segment wieder zulegen, nachdem der Windows-Phone-Plattform bisher kein Erfolg beschieden war. Das war Microsoft dann auch eine Pressemitteilung wert. Hingegen wollte Microsoft die Öffentlichkeit offenbar lieber nicht durch eine Pressemitteilung darüber informieren, welche Einschränkungen es für Käufer eines 256-MByte-Geräts gibt.

Kein Multitasking für 256-MByte-Geräte

Generell werden die mit Windows Phone 7.5 eingeführten Multitaskingfunktionen komplett abgeschaltet. Mit diesem Schritt soll gewährleistet werden, dass die 256-MByte-Geräte nicht ausgebremst werden und zügig reagieren. Auch den Taskmanager zum schnellen Programmwechsel gibt es auf den fraglichen Geräten nicht.

Zudem lassen sich Anwendungen mit hohem Speicherbedarf nicht auf 256-MByte-Smartphones ausführen, so dass nicht mehr alle im Windows Phone Marketplace zu beziehenden Anwendungen auf allen Windows-Phone-Geräten genutzt werden können. Anwendungsentwickler müssen also ihre Apps überarbeiten, wenn sie wollen, dass ihre Anwendungen auf allen Windows-Phone-Smartphones laufen.

Das automatische Hochladen von Fotos auf Microsofts Onlinefestplatte Skydrive ist generell deaktiviert und die Local-Scout-Funktion steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Zudem lassen sich nicht alle Videoformate abspielen, die Windows-Phone-Geräte mit mehr Speicher wiedergeben können. Als weitere Einschränkung können auf 256-MByte-Geräten keine Podcastabos verwaltet und Videopodcasts nicht abgespielt werden.

Nachtrag vom 12. März 2012, 16:50 Uhr

Der Taskmanager von Windows Phone 7.5 scheint doch auch auf 256-MByte-Geräten zu laufen. Die Angaben auf der betreffenden Webseite wurden geändert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  4. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)

microsoftanhänger 12. Mär 2012

uff, bei einigen sachen sage ich nur "zum glück" ... kann ich nix dazu sagen, habe noch...

Charles Marlow 12. Mär 2012

und begeht jetzt deshalb nur die Fehler, aber dummerweise nicht die richtigen Entscheidungen.

honk 12. Mär 2012

Jup, kann man verschmerzen. Gibt genug günstige Phones ohne WP7, da kann MS soviele...

LH 12. Mär 2012

Sagt wer? und vor allem: warum? Mal im ernst, wer wenig ausgibt, wird auch wenig...

LH 12. Mär 2012

Stimmt, aber etwas vergleichbares. Reguläres Multitasking, in dem jede Anwendung genug...


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 - Test

Das iPhone 11 ist das günstigste der drei neuen iPhone-Modelle - kostet aber immer noch mindestens 850 Euro. Dafür müssen Nutzer kaum Kompromisse bei der Kamera machen - das Display finden wir aber wie beim iPhone Xr antiquiert.

iPhone 11 - Test Video aufrufen
Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Top-Level-Domains: Wem gehören .amazon, .ostsee und .angkorwat?
Top-Level-Domains
Wem gehören .amazon, .ostsee und .angkorwat?

Südamerikanische Regierungen streiten sich seit Jahren mit Amazon um die Top-Level-Domain .amazon. Bislang stehen die Regierungen als Verlierer da. Ein anderer Verlierer ist jedoch die Icann, die es nicht schafft, das öffentliche Interesse an solch einer Domain ausreichend zu berücksichtigen.
Von Katrin Ohlmer

  1. Icann Namecheap startet Beschwerde wegen .org-Preisen
  2. Domain-Registrierung Icann drückt .org-Vertrag ohne Preisschranken durch
  3. Domain-Registrierung Mehrheit widerspricht Icann-Plan zur .org-Preiserhöhung

Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
Raumfahrt
Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
  2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

    •  /