Windows Phone: Lumia-Smartphones ab sofort bei Microsoft erhältlich

Microsoft verkauft ab sofort Windows-Phone-Smartphones direkt im eigenen Onlineshop: Den Anfang machen die Nokia-Modelle Lumia 630 und 1320 sowie das Topmodell Lumia 1520. Das Angebot soll in den kommenden Monaten erweitert werden.

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Unter anderem das Lumia 1520 ist ab sofort direkt bei Microsoft bestellbar.
Unter anderem das Lumia 1520 ist ab sofort direkt bei Microsoft bestellbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Ein Teil von Nokias Windows-Phone-Smartphones wird ab sofort im Onlineshop von Microsoft angeboten. Das Einsteigergerät Lumia 630, das Mittelklassegerät Lumia 1320 sowie Nokias aktuelles Topsmartphone Lumia 1520 sind ab sofort direkt bei Microsoft bestellbar.

Bisher waren Windows-Phone-Smartphones nicht direkt bei Microsoft erhältlich. Das Angebot soll in den kommenden Monaten um weitere Smartphone-Modelle sowie Zubehör erweitert werden. Die Preise richten sich nach den Listenpreisen, die zum Teil deutlich über den Preisen der anderen Onlinehändler liegen.

Stellenweise hohe Preisunterschiede

Besonders dramatisch ist der Preisunterschied beim Topmodell: Das Lumia 1520 mit 6-Zoll-Display, Snapdragon-800-Prozessor und LTE-Unterstützung kostet bei Microsoft 800 Euro, im Onlinehandel ist das Smartphone bereits ab 460 Euro zu haben. Auch das Lumia 1320 ist bei Microsoft teurer als bei anderen Händlern: Es kostet hier 400 Euro anstatt nur 250 Euro.

Das Einsteigergerät Lumia 630 ist bei Microsoft in der Single-SIM-Version für 160 Euro zu bekommen, das Dual-SIM-Modell für 170 Euro. Im Onlinehandel kostet die Version mit einem SIM-Slot unter 150 Euro, das Dual-SIM-Gerät ist mit 165 Euro nicht sonderlich preiswerter.

Nokia-Übernahme offiziell abgeschlossen

Microsoft hatte im September 2013 bekanntgegeben, die Smartphone-Sparte Nokias für rund 5,44 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Mit dem Angebot von Lumia-Smartphones im eigenen Onlineshop dürfte Microsoft dessen Eingliederung weiter vorantreiben. Offiziell abgeschlossen wurde die Übernahme am 25. April 2014.

Den Namen Nokia darf Microsoft noch für einige Zeit nutzen, möchte dies allerdings nicht lange tun. "Wir arbeiten an der Auswahl einer Smartphone-Marke", erklärte Stephen Elop Ende April 2014. Elop war vor der Übernahme Nokias dessen Chef, jetzt ist er Executive Vice President der Devices-Sparte Microsofts.

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