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Windows-Optimierung: Powertoys erhalten Low Memory Mode

Ein neuer Modus für die Powertoys soll Hintergrundprozesse im Leerlauf beenden und so den Arbeitsspeicher von Windows-PCs entlasten.
/ Nils Matthiesen
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Powertoys bekommen Low Memory Mode. (Bild: ChatGPT / Nils Matthiesen)
Powertoys bekommen Low Memory Mode. Bild: ChatGPT / Nils Matthiesen

Microsoft plant offenbar eine Erweiterung der Powertoys(öffnet im neuen Fenster), um die Systemressourcen unter Windows 11 effizienter zu nutzen. Ein aktueller Entwurf auf der Entwicklerplattform Github beschreibt einen sogenannten Low Memory Mode. Diese Funktion soll den Arbeitsspeicherbedarf der Werkzeugsammlung reduzieren, indem sie Prozesse von Hilfsprogrammen im Leerlauf automatisch beendet.

Bisher halten die Powertoys viele ihrer Komponenten dauerhaft im Hintergrund aktiv. Dies gewährleistet zwar eine sofortige Einsatzbereitschaft und kurze Reaktionszeiten bei der Aktivierung der einzelnen Tools, führt jedoch zu einer permanenten Belegung von Systemspeicher. Insbesondere wenn Nutzer zahlreiche Module installiert haben, diese aber nur unregelmäßig verwenden, summiert sich die Ressourcenlast.

Prozesse starten nur bei Bedarf

Der technische Ansatz sieht vor, dass unterstützte Dienstprogramme ihre Hintergrund- und Benutzeroberflächenprozesse schließen, sobald sie nicht aktiv genutzt werden. Die Module laden erst dann erneut in den Arbeitsspeicher, wenn Anwender sie explizit über die Benutzeroberfläche oder ein definiertes Tastenkürzel aufrufen. Microsoft nimmt dabei eine geringfügige Verzögerung beim Start der Werkzeuge in Kauf, um im Gegenzug die allgemeine Systemleistung zu verbessern.

Um die Konfiguration für Anwender einfach zu halten, setzen die Entwickler auf eine gemeinsame Einstellungslogik. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, für jedes einzelne Modul separate Parameter festzulegen. Die Funktion ist als optionales Feature konzipiert, so dass das bisherige Verhalten der Powertoys standardmäßig erhalten bleibt.

Vorteile für leistungsschwächere Hardware

Besonders Systeme mit begrenztem Arbeitsspeicher könnten von dieser Neuerung profitieren. Durch das Freigeben von Ressourcen im Leerlauf stehen anderen Anwendungen mehr Kapazitäten zur Verfügung, was die Arbeitsgeschwindigkeit des Betriebssystems erhöhen kann.

Das Vorhaben liegt bereits als konkreter Pull Request (#47487)(öffnet im neuen Fenster) im offiziellen PowerToys-Repository auf Github vor – eingereicht am 30. April 2026. Demnach existiert schon ausformulierter Code, der geprüft und diskutiert wird. Eine offizielle Aufnahme in die stabile Version der Powertoys steht dennoch noch aus, da das Team die technische Umsetzung und die Stabilität des dynamischen Prozess-Nachladens noch evaluiert.


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