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Verfügbarkeit und Fazit

Acer verkauft sein AH101-Headset für Windows Mixed Reality für 450 Euro inklusive Controllern. Technisch nahezu identische Geräte mit anderer Optik gibt es zum gleichen Preis auch von Dell, von HP und von Lenovo - Asus zieht mit seinem Modell erst 2018 nach. Zumindest in Nordamerika verkauft Samsung noch das Odyssey-HMD, das OLED-Panels und integrierte Kopfhörer aufweist. Facebooks Oculus Rift mitsamt den Touch-Controllern kostet ebenfalls 450 Euro, ein HTC Vive (ohne Deluxe Audio Strap) ist für 700 Euro erhältlich.

Fazit

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Microsofts VR-Headsets für Windows Mixed Reality sind technisch eine Alternative zur bisher verfügbaren Konkurrenz, sprich Rift und Vive. So gefällt uns die simplere und schnellere Einrichtung, da Windows Mixed Reality ohne externe Kameras oder Basisstationen auskommt und stattdessen Inside-Out-Tracking nutzt. Wir können das Head-mounted Display samt Controllern einpacken und bei Freunden innerhalb weniger Minuten einrichten - klasse. Das klappt aber zugegeben nicht immer, gelegentlich will das System neu eingerichtet werden.

Die Erfassung unserer Position im Raum funktioniert tadellos, Gleiches gilt auch für die Controller. Dennoch ist das Positional-Tracking eines Rift und gerade das eines Vive ein bisschen robuster, wenn wir in Extremsituationen agieren. Bei der Schärfe der Darstellung sehen wir das Acer-Headset vor der Konkurrenz, da die Auflösung höher ausfällt und eine RGB-Matrix verwendet wird. Allerdings ist das Sichtfeld enger, weshalb wir keinen klaren Sieger küren wollen.

Beim Tragekomfort liegt das Acer AH101 dank Bügelring und aufklappbarem Display vor dem Rift, insbesondere als Brillenträger fühlen wir uns damit wohler. Am bequemstem ist - subjektiv - das Vive samt Deluxe Audio Strap, diese Kombination kostet aber fast doppelt so viel. Nervig beim Acer-Headset finden wir die fehlenden Kopfhörer und den für Desktop-Rechner notwendigen Bluetooth-Dongle nicht mitzuliefern ist dreist. Dieses wenige Euro teure Bauteil lassen aber auch alle anderen Microsoft-Partner missen.

Größter Nachteil von Windows Mixed Reality ist das geringe Content-Angebot, da die SteamVR-Unterstützung erst noch integriert wird und es keine Exklusivtitel wie beim Rift gibt. Käufer sollen also unserer Meinung nach abwarten und sich dann gut überlegen, ob sie für 450 Euro zu einem WMR-Headset wie dem von Acer oder zum gleich viel kostenden Oculus Rift greifen.

 Bisher fehlt Valves SteamVR
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xmaniac 27. Okt 2017

Unity und OpenVR in UWP... aha... erzähl mir mehr... lol eine kränkelnde Mixed Reality...

Nikolai 27. Okt 2017

Ich denke OpenVR ist da der einfachste Weg. Für die Kompatibilität sorgen dann die...

Ratamahatta 27. Okt 2017

Die 5k und die 8k nutzen das Lighthousesystem von Steam/HTC. Soll bestens...

xmaniac 26. Okt 2017

Da gebe ich dir Recht, manchmal je nach Position ist die Korrektur auch dort nicht...

DerAndi 26. Okt 2017

Na toll, die Software war dort ab 17. zum Download, gestern oder vorgestern war sie noch...


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