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Mehr Pixel mit RGB-Matrix

Das Modell von Acer ist hinsichtlich seines Aufbaus nahezu identisch zu den an deren WMR-Varianten: Das Headset wird wie beim Playstation VR mit einem Ringbügel samt Stirnpolsterung auf den Kopf gesetzt. Per Drehschalter wird es dann festgezurrt und sitzt so auch nach ein bis zwei Stunden bequem. Vom Tragekomfort her sortieren wir das Headset (450 Gramm) vor dem HTC Vive (563 Gramm) und dem Oculus Rift (495 Gramm) ein, wenngleich das Vive samt Deluxe Audio Strap auch sehr angenehm ist. Der kostet aber hohe 120 Euro.

  • Der WMR-Startbildschirm (Screenshot: Golem.de)
  • Das System muss Bluetooth unterstützen, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... weil die Controller darüber verbunden werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Windows Mixed Reality ist super schnell eingerichtet. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Mixed Reality Portal (Screenshot: Golem.de)
  • Die IPD ist in den Headset-Einstellungen anpassbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Das AH101-Headset von Acer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display-Einheit kann hochgeklappt werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Per Drehregler justieren wir den Haltebügel. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nutzer müssen eigene Kopfhörer anschließen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Headset plus Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ergonomie ist mäßig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Acer verwendet Fresnel-Linsen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das App-Angebot im Store ist überschaubar. (Screenshot: Golem.de)
  • Es fehlen neue oder Exklusivtitel. (Screenshot: Golem.de)
Das AH101-Headset von Acer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Praktisch: Die eigentliche Display-Einheit kann um 90 Grad hochgeklappt werden. Der Arretiermechanismus erscheint uns jedoch etwas schwächlich - wer weiß, wie lange er hält. Durch das Bügelsystem drückt das Headset wenig bis gar nicht auf das Gesicht, was für Brillenträger einen Vorteil darstellt. Die Polsterung an Augen und Nase lässt trotz des eher offenen Aufbaus kaum Licht durch, abseits von sehr hellen Räumen ist das aber nicht relevant.

Im Inneren des Headsets fallen zwei Dinge sofort auf: die Auflösung und das horizontale Sichtfeld (Field of View). Acer verwendet zwei LCD-Panels mit pulsierender Hintergrundbeleuchtung, damit das Bild nur für wenige Millisekunden dargestellt wird (Low Persistence). Verglichen mit den OLED-Panels von Rift und Vive funktioniert das exzellent, wir konnten keine Lichthöfe oder fast nie Schlieren ausmachen. Allerdings wirkte Schwarz weniger intensiv als bei der Konkurrenz, was in dunklen Szenen auffällt. Die Fresnel-Linsen machen sich selten negativ bemerkbar, der interpupilare Augenabstand (IDP) ist in den Windows-10-Einstellungen von 59 bis 67 mm justierbar.

Das Sichtfeld gibt der Hersteller mit 95 Grad an, was ein bisschen weniger ist bei Rift und Vive. Wir haben das verifiziert, indem wir im Cliff House einige Objekte platziert haben, um so zu sehen, ob sie vom Field of View abgedeckt werden. Der Unterschied zur Konkurrenz wird so erkennbar, das engere Sichtfeld bedeutet jedoch nicht nur einen Nachteil, da es die Pixeldichte pro Grad erhöht - das störende Fliegengitter wird geringer, bleibt aber weiterhin sichtbar.

  • Der WMR-Startbildschirm (Screenshot: Golem.de)
  • Das System muss Bluetooth unterstützen, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... weil die Controller darüber verbunden werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Windows Mixed Reality ist super schnell eingerichtet. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Mixed Reality Portal (Screenshot: Golem.de)
  • Die IPD ist in den Headset-Einstellungen anpassbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Das AH101-Headset von Acer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display-Einheit kann hochgeklappt werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Per Drehregler justieren wir den Haltebügel. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nutzer müssen eigene Kopfhörer anschließen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Headset plus Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ergonomie ist mäßig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Acer verwendet Fresnel-Linsen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das App-Angebot im Store ist überschaubar. (Screenshot: Golem.de)
  • Es fehlen neue oder Exklusivtitel. (Screenshot: Golem.de)
Acer verwendet Fresnel-Linsen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Obendrein verwendet Acer zwei 2,98-Zoll-Panels mit 1.440 x 1.440 Bildpunkten pro Auge bei 90 Hz. Das sind mehr als die 1.080 x 1.200 Pixel von Rift und Vive, zumal die LDCs mit einer RGB- statt einer Pentile-Matrix ausgestattet sind. Die höhere Auflösung weist also zusätzliche Subpixel auf, wodurch Schrift besser lesbar ist und Details feiner dargestellt werden. Der Bereich, in dem die Schärfe zur Geltung kommt, fällt jedoch klein aus. Zudem muss die Grafikkarte die zusätzlichen Bildpunkte auch berechnen, bei gleichem Spiel und gleichen Einstellungen steigen also die Anforderungen deutlich an.

Nachmessen können wir das nicht, da passende Tools wie Nvidias FCAT VR bisher die Zusammenarbeit verweigern. Ohnehin ist die App- und Spieleauswahl im Microsoft-Store derzeit gelinde gesagt überschaubar.

 Das Tracking ist eigenwilligBisher fehlt Valves SteamVR 
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xmaniac 27. Okt 2017

Unity und OpenVR in UWP... aha... erzähl mir mehr... lol eine kränkelnde Mixed Reality...

Nikolai 27. Okt 2017

Ich denke OpenVR ist da der einfachste Weg. Für die Kompatibilität sorgen dann die...

Ratamahatta 27. Okt 2017

Die 5k und die 8k nutzen das Lighthousesystem von Steam/HTC. Soll bestens...

xmaniac 26. Okt 2017

Da gebe ich dir Recht, manchmal je nach Position ist die Korrektur auch dort nicht...

DerAndi 26. Okt 2017

Na toll, die Software war dort ab 17. zum Download, gestern oder vorgestern war sie noch...


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