Abo
  • IT-Karriere:

Windows Mixed Reality im Hands on: Microsoft kann Virtual Reality

Microsofts Windows Mixed Reality funktioniert besser als erwartet. Gerade das Inside-out Tracking ohne externe Kameras überzeugt, die guten Controller der VR-Headsets haben allerdings einen Nachteil.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Windows Mixed Reality
Windows Mixed Reality (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Obgleich Microsoft von Windows Mixed Reality spricht: Es handelt sich dabei um Virtual Reality per Head-mounted Display. Auf der Ifa 2017 haben Redmond und seine Partner - Acer, Asus, Dell, HP sowie Lenovo - ihre Headsets für Windows 10 präsentiert. Wir haben mehrere davon eine Stunde ausprobieren können und sind positiv angetan: Bildqualität, Komfort und Tracking überzeugen.

Stellenmarkt
  1. Marienhaus Dienstleistungen GmbH, Neustadt an der Weinstraße
  2. Landeshauptstadt Wiesbaden, Wiesbaden

Die fünf VR-Headsets basieren auf der gleichen Hardware, weisen aber kleinere Unterschiede auf. Das Halteband wird zumeist per Drehregler wie bei der Playstation VR verstellt, wir haben aber bei Acer auch eine weniger praktische Methode gesehen, die an einen wieder verschließbarer Kabelbinder erinnert. Dadurch sind sie bequemer als HTCs Vive und Oculus' Rift, die auf das Gesicht drücken. Brillenträger können Windows Mixed Reality verwenden, bei uns beschlugen die Gläser und Linsen weniger als bei der Konkurrenz.

Acer etwa setzt auf Schaumstoff bei der Stirnpolsterung, bei HP ist sie gummiartig. Damit kein Licht ins Headset fällt, gibt es Polster oder weichen Kunststoff. Das Halteband wird per Drehregler wie bei der PSVR verstellt, wir haben aber auch eine Methode gesehen, die an einen wieder verschließbarer Kabelbinder erinnert. Welche der Befestigungen am bequemsten ist, bleibt offen, sie wirkten ähnlich. Wir bevorzugen bisher die Stellschraube.

  • Fünf Partner verkaufen Headsets. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Windows Mixed Reality benötigt das Fall Creators Update. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Headsets unterscheiden sich bei Lichtschutz und Polsterung. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das Display lässt sich hochklappen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Eine Drehschraube engt oder weitet das Halteband. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Motion-Controller sehen aus wie eine Mischung aus Touch und Vive. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Allerdings weisen sie einen Analog-Stick auf. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Lenovo Explorer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Explorer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Explorer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Explorer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Windows Mixed Reality benötigt das Fall Creators Update. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Zwar werden die Headsets per 4-m-Kabel mit einem Windows-10-Rechner per HDMI und USB verbunden, es braucht aber keine externen Sensoren. Stattdessen befinden sich an der äußeren Front des Head-mounted Displays zwei Fisheye-Kameras. Nach einer kurzen Einrichtung, bei welcher die Umgebung erfasst wird, erfolgt das Inside-Out-Positional-Tracking anhand bestimmter Fixpunkte im Raum. Ein virtueller Sicherheitskäfig ist optional zuschaltbar.

Bei allen Headsets liegen zwei Motion Controller bei, deren LEDs durch die Kameras getrackt werden. Das klappte bei uns sehr gut, allerdings gab es Aussetzer, weil wir mit den Kabeln kollidiert sind. Die Controller funktionieren zwar ohne, die Akkus halten aber keinen Messetag. Die Ergonomie liegt zwischen HTC Vive und Oculus Touch. Die Eingabegeräte werden per Bluetooth mit dem System verbunden - wer einen Desktop ohne besitzt, kann die Controller nicht verwenden. Ein Dongle liegt laut den Partnern nicht bei.

  • Fünf Partner verkaufen Headsets. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Windows Mixed Reality benötigt das Fall Creators Update. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Headsets unterscheiden sich bei Lichtschutz und Polsterung. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das Display lässt sich hochklappen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Eine Drehschraube engt oder weitet das Halteband. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Motion-Controller sehen aus wie eine Mischung aus Touch und Vive. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Allerdings weisen sie einen Analog-Stick auf. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Lenovo Explorer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Explorer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Explorer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Explorer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Das Display lässt sich hochklappen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)

In den Headsets stecken zwei 2,98-Zoll-Panels, die mit LC- statt OLED-Technik arbeiten. Microsoft zufolge wird Impulse Backlighting verwendet um Low Persistence zu erreichen, was Schlieren verhindert. Auch dank zwei 1.440-x-1.440-Pixel-90-Hz-Panels und denn wenig God-Rays erzeugenden Fresnel-Linsen ist die Bildqualität mit der vom Rift und Vive vergleichbar. Gleiches gilt für das horizontale Sichtfeld, welches aber etwas enger wirkt. Für schwächere Systeme gibt es einen 60-Hz-Modus, die Anforderungen sind gering.

Microsofts Partner bieten die VR-Headsets ab dem 17. Oktober 2017 für rund 450 Euro an. Das notwendige Fall Creator's Update für Windows 10 erscheint am gleichen Tag. Neben Universal Windows Apps wird auch Valves SteamVR unterstützt, das Software-Angebot ist also vom Start weg riesig.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Elder Scrolls Online: Elsweyr für 15,99€, Diablo 3 Battlechest für 17,49€, Iratus...
  2. 99,00€
  3. (u. a. 49-Zoll-TV für 399,99€, High-Resolution-Kopfhörer für 159,99€, Alpha 5100...
  4. (u. a. Bluetooth-Lautsprecher für 29,99€, Over Ear Kopfhörer für 37,99€, Wireless Earbuds...

ArcherV 05. Sep 2017

Ja wenngleich mein User Name eigentlich von Star Trek kommt :D

Voutare 04. Sep 2017

Artikel von 14.03.2017: https://uploadvr.com/khronos-group-welcome-input-microsoft-vrar...

theSens 04. Sep 2017

Jetzt mal an alle hier. Schwachsinn! Rift und Vive haben pro Auge 1080 x 1200 Quelle...

theSens 04. Sep 2017

Jetzt hab ich extra mein Passwort zurückgesetzt. Damit ich Ihnen sagen kann: "Danke...

nille02 02. Sep 2017

Die Microruckler kommen durch AFR was bei VR aber nicht nötig ist. Es gibt daher keine...


Folgen Sie uns
       


iPad OS ausprobiert

Apple hat die erste öffentliche Betaversion vom neuen iPad OS veröffentlicht. Wir haben uns das für die iPads optimierte iOS 13 im Test genauer angeschaut.

iPad OS ausprobiert Video aufrufen
Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. ACM City Miniauto soll als Kleintransporter und Mietwagen Furore machen
  2. Startup Rivian plant elektrochromes Glasdach für seine Elektro-SUVs
  3. Elektroautos Mehr als 7.000 neue Ladepunkte in einem Jahr

Nachhaltigkeit: Bauen fürs Klima
Nachhaltigkeit
Bauen fürs Klima

In Städten sind Gebäude für gut die Hälfte der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich, in Metropolen wie London, Los Angeles oder Paris sogar für 70 Prozent. Klimafreundliche Bauten spielen daher eine wichtige Rolle, um die Klimaziele in einer zunehmend urbanisierten Welt zu erreichen.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg
  2. Energie Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Google Game Builder ausprobiert: Spieldesign mit Karten statt Quellcode
Google Game Builder ausprobiert
Spieldesign mit Karten statt Quellcode

Bitte Bild wackeln lassen und dann eine Explosion: Solche Befehle als Reaktion auf Ereignisse lassen sich im Game Builder relativ einfach verketten. Der Spieleeditor des Google-Entwicklerteams Area 120 ist nicht nur für Einsteiger gedacht - sondern auch für Profis, etwa für die Erstellung von Prototypen.
Von Peter Steinlechner

  1. Spielebranche Immer weniger wollen Spiele in Deutschland entwickeln
  2. Aus dem Verlag Neue Herausforderungen für Spieler und Entwickler

    •  /