Windows: Microsoft will nur Lizenzen einiger Tausend Kunden prüfen

Nicht bei 15.000 Softwarenutzern werden die Lizenzen überprüft, es gehe nur um eine niedrige vierstellige Zahl, erklärt Microsoft in Reaktion auf einen Medienbericht. Zudem habe es bei den EDU-Lizenzen eine Änderung mit Einschränkungen gegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Product Key
Product Key (Bild: Microsoft)

Ein Microsoft-Sprecher hat einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Bilanz widersprochen, wonach der Softwarekonzern Briefe an mehr als 15.000 Mittelständler verschickt hat, um Lizenzen zu kontrollieren. Wirtschaftsprüfer kontrollierten bei dem Verfahren, ob die Anzahl der erworbenen Microsoft-Lizenzen eines Unternehmens mit den genutzten Produkten übereinstimme.

Stellenmarkt
  1. Project & Process Manager MDM (m/w/d)
    Fressnapf Holding SE, Krefeld
  2. Salesforce Administrator (m/w/d)
    NOVENTI HealthCare GmbH, München
Detailsuche

Microsoft-Sprecher Heiko Elmsheuser sagte Golem.de: "Diese Zahl ist schlichtweg falsch. Wir schreiben einen Bruchteil der kolportierten Kundenzahl an." Es handele sich um eine niedrige vierstellige Zahl unter mehreren Hunderttausend Kunden, die mit Microsoft in einem Vertragsverhältnis stehen. Auch würden diese Schreiben nicht gleichzeitig verschickt, sondern im Laufe eines Jahres.

Wie Golem.de aus informierten Kreisen erfuhr, werden diese Schreiben und die damit verbundenen Lizenzrückmeldungen seitens der Microsoft-Kunden schon seit Jahren auf Basis der geschlossenen Verträge versandt.

Golem.de erhielt zudem unbestätigte Informationen, nach denen Kommunen einige Millionen Euro nachzahlen müssten, weil Microsoft die Lizenzbedingungen geändert habe.

Golem Akademie
  1. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    15.–17. November 2021, Virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Oktober 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Laut Microsoft muss grundsätzlich nur dann nachgezahlt werden, wenn im Rahmen geschlossener Verträge "nicht richtig lizenziert worden" sei. Es gebe jedoch tatsächlich eine Änderung bei der Berechtigung zum Bezug von sogenannten EDU-Lizenzen, die meist für Bildungseinrichtungen ausgegeben werden. Es gebe Unternehmen, darunter auch öffentliche, die mittlerweile voll oder in Teilen kommerziell seien. Diese hätten nun nicht mehr die Möglichkeit, vergünstigte EDU-Lizenzen zu beziehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ThadMiller 17. Feb 2015

Tja, das dachte ich auch immer. Jetzt weiss ich, dass selbst Unternehmen mit vielen...

ThadMiller 17. Feb 2015

Aber HALLO! "Der läuft nicht mehr gescheit, ich hol mit was Neues" zu hören, ist nun...

Anonymer Nutzer 06. Feb 2015

Seit wann gelten lizenzänderungen rückwirkend?

__destruct() 06. Feb 2015

Evolution ist der beste. E-Mail-Client. Ever. Period.

plutoniumsulfat 06. Feb 2015

Es ist egal, wie viel man zahlt, Unterlizenzierung ist für Microsoft ein schlechtes...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corsair Xeneon 32QHD165 im Test
Weniger Kabelsalat auf dem Zockertisch

Der Xeneon 32QHD165 ist Corsairs erster Gaming-Monitor. Das Debüt gelingt dem Hersteller durch ein tolles 32-Zoll-Panel und Kabelmanagement.
Ein Test von Oliver Nickel

Corsair Xeneon 32QHD165 im Test: Weniger Kabelsalat auf dem Zockertisch
Artikel
  1. Satechi: USB-C-Hub integriert eine externe SSD gleich mit
    Satechi
    USB-C-Hub integriert eine externe SSD gleich mit

    Der Hybrid Multiport Adapter kann per USB-C ein Notebook aufladen und weitere Geräte verbinden. Außerdem ist Platz für eine M.2-SSD.

  2. Xperia Pro-I: Sonys Smartphone mit 1-Zoll-Sensor kostet 1.800 Euro
    Xperia Pro-I
    Sonys Smartphone mit 1-Zoll-Sensor kostet 1.800 Euro

    Mit dem Xperia Pro-I setzt Sony voll auf Video-Creators: Das Smartphone hat einen großen Sensor, der aus der Kompaktkamera RX100 VII stammt.

  3. Orbital Reef: Blue Origin plant eigene Raumstation
    Orbital Reef
    Blue Origin plant eigene Raumstation

    Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin will eine eigene Raumstation errichten. Dies soll in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts geschehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 jetzt erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger • Nintendo Switch OLED Weiß 368,17€ [Werbung]
    •  /