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Windows: Microsoft Store verbessert Installation von Win32-Apps

Microsoft will die Store-App zu einem zentralen Element von Windows machen. Deshalb wurde die Software in letzter Zeit stark überarbeitet.
/ Oliver Nickel
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Der Microsoft Store wird stets weiterentwickelt. (Bild: Microsoft)
Der Microsoft Store wird stets weiterentwickelt. Bild: Microsoft

Der Microsoft Store wurde über lange Zeit vom Hersteller eher zweitrangig behandelt. Mit mehreren kleineren und größeren Updates hat Microsoft ihn nun überarbeitet. So blickt Microsoft auf mehrere Monate Verbesserungen in einem Blog-Post zurück(öffnet im neuen Fenster) . Zukünftig soll die App zu einem Installationshub für UWP- und auch Win32-Applikationen werden. Der Store Web Installer soll diese weit verbreitete Programmart künftig unterstützen, was zunächst einmal im Windows Insider Build getestet werden soll.

Zudem hat das Entwicklerteam einen neuen Fortschrittsbalken für Downloads im Store eingeführt. Das soll nützlich sein, wenn größere Apps heruntergeladen werden, die eine Weile für diesen Prozess brauchen. Eine Downloadliste aller im Store verwalteten Apps kann bereits im neuen Microsoft Store aufgerufen werden. Dort werden unter anderem Spiele im Xbox Game Pass und Systemapplikationen wie Paint, Notepad und die Film-App verwaltet.

Microsoft Store wird seit Jahren verbessert

Microsoft hat derweil die GUI des Stores angepasst. Apps und Games werden in verschiedene Kategorien unterteilt. Klicken Nutzer auf eine dieser Kategorien, gelangen sie auf die jeweilige Special-Seite mit allen Titeln, die der gleichen Kategorie zugewiesen sind. In der Übersicht Bibliothek werden alle Applikationen angezeigt, die dem angemeldeten Microsoft-Konto zugewiesen sind – auch die Apps, die aktuell nicht auf dem System installiert sind. Von dort aus können Apps heruntergeladen und verwaltet werden.

Mit all diesen Änderungen hofft Microsoft darauf, dass Nutzer den Microsoft Store mehr ansteuern und dort möglicherweise nach neuen Programmen stöbern. Eine zentrale Verkaufsplattform versucht Microsoft bereits seit dem Release von Windows 8 im Jahr 2012 und mit Windows-Phones zu etablieren. Bisher gelang das nicht so richtig.


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