Windows: Microsoft Search ergänzt die Suche um kontextbezogene Daten

Microsoft Search ist eine Erweiterung der Kontextsuche in Windows 10, Office 365 und Bing. Die Suche bezieht nutzerbezogene Daten stärker ein. Das können Dokumente, gespeicherte Kontakte, Einstellungen oder Kollegen innerhalb der Firma sein - je nachdem, in welchem Programm die Suche genutzt wird.

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Microsoft Search gibt bei diesem Suchbegriff erst Kollegen, dann Schauspieler aus.
Microsoft Search gibt bei diesem Suchbegriff erst Kollegen, dann Schauspieler aus. (Bild: Microsoft)

Microsoft will seine Suchfunktion erweitern, die in Windows 10, in Office 365 oder in der Suchmaschine Bing zum Einsatz kommt. Microsoft Search ist eine auf Unternehmen angepasste Funktion, die vorrangig Suchergebnisse basierend auf der eigenen Organisation anzeigt. In einem Video zeigt Microsoft beispielsweise die Suche nach einer Mitarbeiterin namens Daisy. In Bing und in der Windows-10-Suchleiste werden dort zuerst Details zur im Unternehmen arbeitenden Person angezeigt und nicht wie in der herkömmlichen Suche die Schauspielerin Daisy Ridley.

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Um das zu erreichen, integriert Microsoft auf Geräten und mit ihnen verbundener Infrastruktur gespeicherte Daten in die Suche, etwa Kontakte, mit denen Nutzer Office-Dokumente teilen, die gemeinsame Kollaborationssoftware nutzen oder die mit dem eigenen Konto verknüpft sind. Die Suche ist dabei kontextabhängig.

So soll in Word, Excel und Powerpoint beispielsweise auch nach Funktionen oder Einstellungen des Programmes gesucht werden können. Auch nach eigenen zuletzt verwendeten Dokumenten können Nutzer suchen. In Windows 10 wird es ein eigenes Suchfeld geben, das Ergebnisse anders strukturiert auflistet. Es kann ebenfalls nach zuletzt gesuchten Dokumenten, Videos, Apps oder Einstellungen gesucht werden - ebenfalls mit einem Fokus auf lokale und unternehmensübergreifende Dateien.

Dokumenten- und Personensuche in Bing

Eine ähnlich personalisierte Suche ist in Microsofts Suchmaschine Bing möglich, wenn Nutzer sich auf der Plattform anmelden. Parallel nutzt das System Daten aus 180 verschiedenen Firmen, die sich an der privaten Vorschau von Bing beteiligt haben. Informationen zu Mitarbeitern und Standorten werden neben verschiedenen Webresultaten angezeigt.

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Microsoft Search für Office 2019 und Windows 10 soll allerdings erst in der ersten Hälfte 2019 erscheinen. Auf Office.com und Bing.com können Office-365-Business-Nutzer die neue Suche bereits ausprobieren.

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