• IT-Karriere:
  • Services:

Windows: Microsoft kontrolliert Softwarelizenzen Tausender Kunden

Über 15.000 Nutzer in Deutschland haben Post von Microsoft bekommen. Wirtschaftsprüfer kontrollieren, ob die Anzahl der erworbenen Softwarelizenzen mit den genutzten Produkten übereinstimmt.

Artikel veröffentlicht am ,
Product Key
Product Key (Bild: Microsoft)

Microsoft Deutschland prüft die Lizenzen Tausender Firmenkunden. Ende des Jahres 2014 verschickte das Unternehmen Briefe an mehr als 15.000 Mittelständler und forderte, gekaufte Lizenzen in einem Fragebogen zu erfassen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Bilanz in seiner kommenden Ausgabe. Wirtschaftsprüfer kontrollieren bei dem Verfahren dann, ob die Anzahl der erworbenen Microsoft-Lizenzen eines Unternehmens mit den genutzten Produkten übereinstimmt.

Stellenmarkt
  1. Vorwerk Services GmbH, Wuppertal
  2. Deutschland sicher im Netz e.V., Berlin

Microsoft könne bei dieser Prüfung mit Mehreinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe rechnen, hat Bilanz erfahren.

Erst im Dezember 2014 hatte Microsoft Deutschland 50.000 Product Keys gesperrt. Damit wehrte sich der Konzern gegen eine neue Art von illegaler Softwarenutzung. Aktivierungscodes für Windows oder Office seien als Lizenzen gehandelt worden. Es habe sich um zeitlich befristete Lizenzen für Testversionen, um Volumenlizenzen für Bildungseinrichtungen oder OEM-Lizenzen gehandelt, die illegal vertrieben worden seien.

Zudem habe Microsoft mehrere einstweilige Verfügungen gegen Anbieter manipulierter Lizenzen durchgesetzt und zahlreiche Angebote auf Handelsplattformen beenden lassen.

In den vergangenen beiden Jahren seien Hunderttausende gefälschte Datenträger, zumeist Windows-7-Recovery-DVDs, und gefälschte Echtheitszertifikate (COAs) sichergestellt worden. "In Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden konnten eine Vielzahl von betrügerischen Händlern gestoppt und kriminelle Netzwerke zerschlagen werden", sagte Oliver Gronau, Director Software Compliance und Antipiracy bei Microsoft Deutschland. Ein wichtiges Beispiel sei der Fall PC Fritz, der im Januar 2015 in die Hauptverhandlung ging.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,70€
  2. 10,29€
  3. 39,99€ (Release 4. Dezember)
  4. 25,99€

Tibor 10. Feb 2015

Beim Umstieg von Windows auf Linux muss man gewiss nicht auf ein gutes Officepaket...

velo 06. Feb 2015

Eben! Sehe ich auch so.

Proctrap 06. Feb 2015

kt

plutoniumsulfat 06. Feb 2015

Im geschäftlichen Umfeld schon.

plutoniumsulfat 06. Feb 2015

Weil eine Migration teuer ist.


Folgen Sie uns
       


Differential Privacy: Es bleibt undurchsichtig
Differential Privacy
Es bleibt undurchsichtig

Mit Differential Privacy soll die Privatsphäre von Menschen geschützt werden, obwohl jede Menge persönlicher Daten verarbeitet werden. Häufig sagen Unternehmen aber nicht, wie genau sie das machen.
Von Anna Biselli

  1. Strafverfolgung Google rückt IP-Adressen von Suchanfragen heraus
  2. Datenschutz Millionenbußgeld gegen H&M wegen Ausspähung in Callcenter
  3. Personenkennziffer Bundestagsgutachten zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

IT-Jobs: Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
IT-Jobs
Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber

Nur jeder zweite Arbeitnehmer ist mit seinem Arbeitgeber zufrieden. Das ist fatal, weil Unzufriedenheit krank macht. Deshalb sollte die Suche nach dem passenden Job nicht nur dem Zufall überlassen werden.
Von Peter Ilg

  1. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden
  2. Jobs Unternehmen können offene IT-Stellen immer schwerer besetzen
  3. Gerichtsurteile Wann fristlose Kündigungen für IT-Mitarbeiter rechtens sind

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    •  /