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Windows-Lücken:
Die Rückkehr der Würmer

Laut Zero Day Initiative sind 20 der neuen Windows-Lücken wurmfähig. Was Wannacry lehrt und was Admins absichern.
/ Steffen Zahn
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Netzwerkwürmer sind für Admins wieder ein Thema. (Bild: tommyvideo/Pixabay)
Netzwerkwürmer sind für Admins wieder ein Thema. Bild: tommyvideo/Pixabay

Die Erpressersoftware Wannacry lief am 12. Mai 2017 durch Firmen- und Behördennetze, in England betraf sie mindestens 81 von 236 NHS-Trusts und 595 Hausarztpraxen. NHS England zählte 6.912 abgesagte Termine, der britische Rechnungshof schätzte die tatsächliche Zahl auf mehr als 19.000(öffnet im neuen Fenster). Die Lücke, über die sich die Schadsoftware von Rechner zu Rechner kopierte, hatte Microsoft zu diesem Zeitpunkt längst geschlossen(öffnet im neuen Fenster). Das Update MS17-010(öffnet im neuen Fenster) stand seit dem 14. März bereit, also fast zwei Monate vor dem Ausbruch.

Neun Jahre später hat Microsoft wieder eine ganze Reihe solcher Lücken geschlossen. Unter den 972 neuen CVEs des September-Patchdays zählt Dustin Childs von der Zero Day Initiative 20 Lücken(öffnet im neuen Fenster), die er als wurmfähig einstuft. Darunter sind Fehler im DNS-Server und im Netlogon-Dienst mit CVSS 9,8. Crowdstrike ordnet beide den Domänencontrollern zu(öffnet im neuen Fenster), auf denen der DNS-Server in den meisten Active-Directory-Umgebungen mitläuft. Wurmfähige Lücken tauchen seit Jahren regelmäßig in den Patches auf, große Würmer sind trotzdem selten geworden. Ob wieder einer entsteht, entscheidet sich zu einem guten Teil daran, wie weit ein Netz eine Infektion laufen lässt. Wir erklären, was eine Lücke wurmfähig macht, warum das Etikett allein noch keinen Wurm ergibt, und wie Admins die Ausbreitung bremsen.

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