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Windows Lite: Microsoft könnte Windows 10 nach Chrome-OS-Vorbild bringen

Schon wieder ein entkerntes Windows-Betriebssystem? Gerüchte um Windows Lite zeichnen ein anderes Bild von einer neuen Benutzeroberfläche und Win32-Unterstützung im Container. Das Vorbild des in Entwicklung befindlichen Betriebssystems ist wohl Googles Chrome OS.

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Windows 10 Lite ist eine eingeschränkte Version von Windows 10.
Windows 10 Lite ist eine eingeschränkte Version von Windows 10. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft könnte in diesem Jahr wohl eine weitere Version von Windows 10 vorstellen: Windows Lite. Das Betriebssystem soll ein Konkurrent zu Googles Chrome OS werden und könnte auf leichten und preiswerten Geräten laufen. Das englischsprachige IT-Blog Petri berichtet davon, dass sich das kommende Windows an sogenannte Lite User richte, während sich das herkömmliche Windows 10 eher für Heavy User eignen soll. Petri-Autor Brad Sams gilt als vertrauenswürdige Quelle im Bereich Windows und Microsoft.

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Das bedeutet wohl, dass Lite ein Betriebssystem sein wird, das essenzielle Komponenten hat, allerdings den Alles-in-einem-Charakter von Windows 10 verliert. Das resultiert in der Praxis allerdings in recht hohen Hardwareanforderungen, die bei Lite zumindest theoretisch niedriger ausfallen könnten. Richtet sich Lite nach dem Vorbild Chrome OS, sind Geräte mit diesem Betriebssystem aber mehr vom Internet und Cloud-Diensten abhängig.

Ein erstes Beispielbild zeigt eine zum herkömmlichen Windows recht unterschiedliche Benutzeroberfläche. Diese ersetzt den typischen Desktop mit seinen Verknüpfungen durch eine Art Start-Widget, über das auf verschiedene UWP-Programme wie Word, Excel, Onenote, Facebook und Edge zugegriffen werden kann. Auch der Windows Explorer soll bei Windows Lite vorhanden sein. Allerdings werden wohl nativ vorerst keine Win32-Applikationen funktionieren. Petri sieht aber die Möglichkeit, dass solche Programme in Containern virtualisiert laufen könnten.

Damit würde sich Windows Lite von vorangegangenen Derivaten von Windows wie Windows 10 S und Windows RT unterscheiden. Fortschritte bei der Unterstützung von ARM-CPUs im Zuge des Windows-10-on-ARM-Projekts machen es wahrscheinlich, dass erste Geräte mit Windows Lite beispielsweise mit Snapdragon-CPU und wenig RAM laufen. Effektiv könnte das die Akkulaufzeit von solchen Geräten verbessern.

Allerdings zeigen Windows 10 S und andere frühere Versuche, dass Microsoft es schwer hat, ein funktional eingeschränktes Betriebssystem für Endkunden zu verkaufen. Der Microsoft Store als zentrales Element der gescheiterten Projekte ist beispielsweise noch immer den Konkurrenten von Apple und Google unterlegen. Die Möglichkeit, dass Windows 10 nahezu jede Software und Peripherie unterstützt, ist gerade das, was das Betriebssystem so beliebt macht. Es wird sich zeigen, ob Windows Lite eine Marktnische füllen kann. Bisher ist davon aber zu wenig bekannt, um Vermutungen über dessen Erfolg anzustellen.



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deisi 01. Mär 2019

Stand heute ist es wohl eher andersrum. Jede Software und Peripherie die beim Endkunden...

widardd 27. Feb 2019

Ich würde 200¤ zahlen für ein Windows dass mir nicht im Weg ist, mich nicht ausspioniert...

IchBIN 27. Feb 2019

Naja, mit Linux waren die Netbooks immer super benutzbar :-)

derdiedas 27. Feb 2019

könnte man ja noch darüber reden. Aber wer selbst in der Professional Version Bloatware...


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