Windows: Intel veröffentlicht Vulkan-Treiber für Gen9-Grafikeinheiten

Wer einen Skylake- oder Kaby-Lake-Prozessor nutzt, darf sich freuen: Unter Windows wird auf den integrierten GPUs endlich die Vulkan-Grafikschnittstelle unterstützt. Der Kurztest mit The Talos Principle klappte einwandfrei.

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The Talos Principle nutzt die Vulkan-API.
The Talos Principle nutzt die Vulkan-API. (Bild: Croteam)

Intel hat den Grafiktreiber 15.45.14.4590 für Windows-Betriebssysteme veröffentlicht und unterstützt erstmals offiziell die offene Vulkan-Grafikschnittstelle. Voraussetzung sind ein Skylake- oder Kaby-Lake-Chip mit integrierter GPU. Darunter fallen alle Prozessoren der Celeron-, Pentium-, Core- und Xeon-Familie der 6th- und 7th-Gen-Serie. Ausgenommen sind generell die Core i7-6800/6900 und die vorhandenen Xeon-Modelle ohne iGPU. Bei Kaby Lake wird Vulkan nur unter Windows 10 x64 unterstützt, bei Skylake wie erwartet auch unter Windows 8.1 und Windows 7.

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Bisher hatte Intel einzig einen eingeschränkten Beta-Support für Vulkan geliefert, die meisten Treiber waren Softwareentwicklern vorbehalten. Die für Endkunden verfügbaren Versionen unterstützten die Grafikschnittstelle in den vergangenen Monaten nicht mehr, weshalb entsprechende Spiele entweder den Start verweigerten oder abstürzten, sobald die API ausgewählt war. Bisher verfügbare Titel mit Vulkan sind unter anderem Doom (2016) von id Software, Dota 2 von Valve und The Talos Principle von Croteam.

Vulkan funktioniert mit The Talos Principle

Wir haben mit einer HD Graphics 520 eines Core i5-6200U (Skylake) unter Windows 10 x64 ausprobiert, ob Vulkan zumindest grundlegend funktioniert: Mit der HD Graphics 520 verweigerte der Treiber auf dem Thinkpad X1 Carbon v4 die Installation mit dem Hinweis, er sei nicht validiert - wir mussten den Umweg über den Gerätemanager gehen, um die Software aufzuspielen.

In The Talos Principle erreicht die HD Graphics in 720p mit mittleren Details unter OpenGL nur 30 fps, mit Vulkan hingegen 37 fps und mit Direct3D 11 sind es 35 fps. Die offene API ist also auf dem Niveau von Microsofts Schnittstelle.

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