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Windows-Insider: Microsoft testet Ordner im Windows-11-Startmenü

In Ordnern können Nutzer diverse Verknüpfungen einsortieren. Das Ganze erinnert an mobile Betriebssysteme wie iOS und Android.

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In Ordnern können diverse Verknüpfungen abgelegt werden. (Bild: Pixabay.com)

Das Windows-11-Startmenü ist zentrales Designelement des neuen Betriebssystems. Trotzdem werden einige Features vernachlässigt. Deshalb experimentiert Microsoft mit Verbesserungen, die das Startmenü insgesamt nützlicher machen sollen. Im aktuellen Insider-Build 23545 für den Dev-Channel ist es möglich, mehrere Programme in einem Ordner unterzubringen. Dieser wird dann in der Empfohlen-Zone abgelegt.

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Das Ganze funktioniert ein wenig wie bei mobilen Betriebssystemen wie Android. In einem Ordner können mehrere Verknüpfungen zu Programmen einsortiert werden. Das Ordner-Icon bildet die darin befindlichen Apps ab. In einer Beispielanimation des Magazins Neowin ist etwa ein Ordner zu sehen, der iTunes und Drawboard PDF enthält. Die beiden Symbole werden im Ordner direkt angezeigt. Mit einem Klick auf das Ordnersymbol öffnet sich dann die Übersicht mit allen darin befindlichen Dateien und Programmen.

Startmenü wenig genutzt?

Bisher ist es im Startmenü nur möglich, Verknüpfungen zu Ordnern als Symbole abzulegen. Allerdings wird durch einen Klick auf die Verknüpfung der entsprechende Pfad im Datei-Explorer geöffnet. Es wird also ein separates Programm benötigt, was den Arbeitsfluss stören kann. Die neue Funktion ist direkt im Startmenü integriert.

Die Empfohlen-Sektion gilt bei vielen Windows-Usern generell als überflüssig oder zumindest hinderlich. Sie nimmt nicht nur der Angepinnt-Sektion wichtigen Bildschirmplatz weg, sondern kann auch nicht manuell bearbeitet werden und zeigt stattdessen automatisch neue und viel genutzte Dateien an. Bisher ist es nicht möglich, die vielen unsortierten Icons in irgendeiner Form aufzuräumen. Eine neue Ordnerfunktion könnte hier hilfreich sein.