Windows Insider: Microsoft startet Release Previews von Windows 10

Microsoft ergänzt das Windows-Insider-Programm um einen dritte Variante. Neben dem Slow- und dem Fast-Ring stehen jetzt auch Release Previews von Windows 10 zur Verfügung. Damit werden die Testmöglichkeiten rund um Windows 10 erweitert.

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Release Previews für Windows 10 vorgestellt
Release Previews für Windows 10 vorgestellt (Bild: Shannon Stapleton/Reuters)

Das Windows-Insider-Programm wurde von Microsoft erweitert: Es gibt jetzt auch einen Bereich namens Release Previews, der die bisherigen Varianten Slow- und Fast-Ring ergänzt. Die Release Previews haben ein anderes Ziel als die beiden anderen Optionen. Im Release Preview werden Updates von Windows 10 zur Verfügung gestellt, die kurz danach für alle Windows-10-Nutzer verteilt werden. Die Release Previews sind für das normale Windows 10 sowie für Windows 10 Mobile geplant.

Release Previews für Finalversionen von Windows 10

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Die Release Previews setzen demnach auf die jeweils gültige Finalversion von Windows 10. Ganz anders ist die Ausrichtung der Slow- und Fast-Ring-Versionen, in denen Neuerungen für die kommende Hauptversion von Windows 10 enthalten sind. In diesen Versionen geht die Entwicklung in eine andere Richtung als bei den Finalversionen.

Mit den Release Previews gibt es damit die Möglichkeit, sich am Windows-Insider-Programm zu beteiligen, ohne den Windows-10-Zweig zu verlassen, in dem vor allem die Finalversionen des Betriebssystems verteilt werden. Es geht also derzeit um Vorab-Updates für das aktuelle Build 10586. Sobald das Build von einem anderen abgelöst wird, gelten die Release Previews für dieses.

Release Previews umfassen auch Treiber-Updates

Neben Updates für das Betriebssystem erhalten Teilnehmer an den Release Previews auch vorab Zugriff auf Updates von Applikationen und Treibern, die über Windows Update verteilt werden. Die Release Previews werden kurz vor dem Erscheinen der finalen Versionen verteilt, die dann für alle Windows-10-Kunden angeboten werden. Wie lang der Vorlauf ist, gab Microsoft nicht bekannt.

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Teilnehmer am Release-Preview-Programm sind dadurch einem geringeren Risiko bezüglich schwerer Fehler im Betriebssystem ausgesetzt als Teilnehmer am Fast-Ring und auch am Slow-Ring. Seit Anfang des Jahres verteilt Microsoft für Fast-Ring-Teilnehmer neue Builds von Windows 10 deutlich häufiger als früher, sie erschienen bislang im Wochenabstand. Anwender sollten sich daher auf mehr Fehler in den Fast-Ring-Versionen einstellen. Wer sich darauf nicht einlassen möchte, wird von Microsoft auf den Slow-Ring des Windows-Insider-Programms verwiesen. Slow-Ring-Teilnehmer erhalten stabilere Versionen, als sie im Fast-Ring verteilt werden.

Neues Build für Windows 10 Mobile

Für Fast-Ring-Teilnehmer hat Microsoft ein neues Insider-Build für Windows 10 Mobile veröffentlicht. Mit dem Build 10586.107 werden weitere Fehler im Betriebssystem korrigiert, neue Funktionen gibt es nicht. So wurde ein Darstellungsfehler beseitigt, der auf dem Startbildschirm aufgetreten ist: Es kam vor, dass einzelne Kacheln fehlten und nicht mehr angezeigt wurden. Außerdem gab es Verbesserungen an der Vorlesenfunktion und das Zurücksetzen von Smartphones mit aktivierter Bitlocker-Verschlüsselung soll jetzt ohne Probleme funktionieren.

Nachdem Microsoft diese Woche eine spezielle Changelog-Seite zu Windows 10 veröffentlicht hat, gibt es nun auch eine Webseite mit allen Änderungen für Windows 10 Mobile. Derzeit ist die Seite allerdings noch leer und gibt noch keine weiteren Details preis.

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