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Windows Ink: Stift soll Tastatur in Windows 11 ersetzen können

Windows 11 bekommt eine bessere Stifteingabe. Microsoft räumt im neuen Insider-Build für Windows 11 zudem die Ordneroptionen auf.

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Der Slim Pen 2 im Surface Pro 9 wird künftig nützlicher. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Microsoft testet im neuen Insider Build 23481 vor allem eine verbesserte Stifteingabe mit Windows Ink. User können künftig direkt mittels Handschrift in Eingabefelder schreiben. Windows 11 erkennt die Handschrift und wandelt sie in einen lesbaren String für das entsprechende Feld um. Außerdem soll die Handschrifterkennung wesentlich genauer funktionieren. Gesten wie das Durchstreichen von Textelementen werden nebenbei verbessert.

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"Das Ziel von Windows Ink ist es, mittels Stifteingabe und Handschrift überall schreiben zu können, wo auch auf dem Windows-Gerät getippt werden kann", schreibt Microsoft im Blog-Post. Das neue Feature wird Shell Handwriting genannt und kann innerhalb der Systemeinstellungen (Bluetooth und Geräte > Stift und Windows Ink) ein- und ausgeschaltet werden. Aktuell unterstützt das Feature allerdings nur die englische Sprache. Möglicherweise werden weitere Sprachen in den kommenden Wochen eingeführt.

Weniger Punkte in Ordneroptionen

Microsoft räumt mit dem Insider-Build zudem die Ordneroptionen im Dateiexplorer auf. Diverse Legacy-Optionen werden gestrichen, darunter die Punkte Dateisymbol auf Miniaturansichten anzeigen, Geschützte Systemdateien ausblenden, Laufwerksbuchstaben anzeigen und Verschlüsselte oder komprimierte NTFS-Dateien in anderer Farbe anzeigen. Eine vollständige Liste aller gestrichenen Punkte stellt Microsoft im Blog-Post bereit. Außerdem sollen die genannten Features weiterhin mittels Registry-Einträgen verändert und eingestellt werden können.

Microsoft führt zudem ein erstes neues Widget ein, mit dem sich Fokus-Sitzungen schnell starten lassen. User wählen eine Zeitspanne aus, beispielsweise 30 Minuten, und bekommen dann während der Fokus-Sitzungen keine akustischen und visuellen Statusmeldungen vom Betriebssystem ausgeliefert.