Windows 11 Microsoft Store: Entwickler behalten all ihr Geld, außer Spielestudios

Microsoft sieht Entwickler als wichtige Säule für das eigene System. Daher wurde der Store in Windows 11 offener und lukrativer gestaltet.

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Panos Panay bezeichnet die Windows-Entwicklercommunity als Helden.
Panos Panay bezeichnet die Windows-Entwicklercommunity als Helden. (Bild: Microsoft)

Microsoft-Produktchef Panos Panay war bei der Ankündigung von Windows 11 sichtlich emotional berührt. Auf die Windows-Entwicklercommunity ist er offensichtlich besonders stolz. "Ihr seid Helden", sagt er auf der Keynote und Ankündigung des neuen Windows-Betriebssystems.

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Ob gespielt oder echt: Entwicklerteams sollen mit Windows 11 und dem Microsoft Store mehr Menschen erreichen und vor allem mehr von ihrem Geld behalten dürfen.

Nutzen sie die von Microsoft vorgegebenen Tools und Content-Delivery-Netzwerke, wird ein gewisser Prozentanteil wie gewohnt an Microsoft gehen. Bringen Kunden ihre eigenen Systeme mit, sollen sie allerdings sämtliche Einnahmen selbst behalten dürfen. Ausgenommen sind Spielestudios, die ihre Games auf der Plattform entwickeln. Diese müssen eine von 30 auf 12 Prozent reduzierte Provision an Microsoft bezahlen - unabhängig ihrer verwendeten Plattform.

Mehr App-Formate im Store

Dabei bestätigen sich einige Gerüchte, die bereits vorher im Umlauf waren. Der Microsoft Store soll tatsächlich weniger restriktiv werden. Dabei sollen neben besseren Anteilen für Entwickler auch Restriktionen gelockert werden. So könnten .msi- oder .exe-Dateien neben den gängigen UWP-Apps hochgeladen werden.

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"Ob Sie es gerade entwickeln oder schon fertiggestellt haben, wenn es eine PWA-App, Win-32-App oder UWP ist, wollen wir es einfacher machen, diese in den Store zu bringen", sagte Panay auf dem Event. Der Store wurde zudem optisch angepasst und entspricht mit neuen Symbolen und Icons dem Design von Windows 11. Er soll zudem performanter als zuvor laufen.

Der Autor meint dazu

Zusammen mit dem Angebot an Android-Apps und dem kommenden Xbox-Game-Pass könnte der Microsoft Store zu einem ernstzunehmenden Konkurrenzprodukt zum Apple App Store und Google Play, aber auch zu Spieleplattformen wie Steam werden.

Für Microsoft kann das ein wesentlich mächtigeres Werkzeug der Kontrolle und Kundenbindung werden als das Geld, das durch hohe Gewinnanteile herausgeholt werden würde. Lieber Geld durch Drittangebote und weiterführende Dienste machen, als wenig Geld durch einen unbeliebten Store zu generieren.

Nachtrag vom 25. Juni 2021, 7:31 Uhr

Wir haben im Text klargestellt, dass Microsofts Verzicht auf Umsatzbeteiligung nicht voll bei Spieleentwicklern gilt. Die verringerte Provision von 30 auf 12 Prozent haben wir ergänzt.

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Clown 29. Jun 2021

Eben...

Clown 28. Jun 2021

Und deshalb sollte man es nicht machen oder was willst Du uns damit sagen? :)

Clown 28. Jun 2021

Google wurde gezwungen alternative Stores zuzulassen. Warum glaubst Du wird das bei...

gelöscht 26. Jun 2021

Stand ja im Text das er performanter laufen soll...



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