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Windows Defender Application Guard: Webseiten-Sandbox kommt für Chrome und Firefox

Um sicher zu surfen, öffnet das Plugin Windows Defender Application Guard unbekannte Webseiten in einem abgeschotteten Container. Die Software gibt es jetzt auch für Google Chrome und Mozilla Firefox es gibt aber Einschränkungen.

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Webseiten in der Sandbox sind abgeschottet.
Webseiten in der Sandbox sind abgeschottet. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft veröffentlicht sein Webtool Windows Defender Application Guard für Google Chrome und Mozilla Firefox. Ursprünglich gab es die Software nur für den eigenen Browser Microsoft Edge. Das hat Microsoft parallel zum Insider-Build 18358 für die kommende Windows-10-Version 19H1 angekündigt. Sowohl im Chrome Web Store als auch im Firefox-Addon-Store ist die Erweiterung seit wenigen Tagen kostenlos verfügbar.

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Der Application Guard sichert Websitzungen insofern ab, als dass er unbekannte Seiten in einer dedizierten Sandbox öffnet. Das ist ein Container, der mit Microsoft Hyper-V temporär erstellt wird. In dem Container scheint eine vom Rest abgeschottete Version von Microsoft Edge zu laufen. "Die Windows Defender Application Guard-Erweiterung schützt Ihr Gerät vor den neuesten Angriffen, indem sie nicht vertrauenswürdige Websites an eine isolierte Version des Microsoft Edge-Browsers umleitet.", schreibt der Hersteller in der Produktbeschreibung.

Funktioniert nur mit Begleitprogramm für Windows

Application Guard hat eine Whitelisting-Funktion integriert, in die Nutzer Webseiten eintragen können, denen sie vertrauen. Diese Programme ignoriert das Plugin. Was Kunden weniger gefallen könnte, ist die integrierte Datensammelfunktion, bei der Diagnosedaten an Microsoft gesendet werden. Die ist standardmäßig aktiviert und muss erst deaktiviert werden.

Um das Plugin nutzen zu können, ist allerdings die entsprechende Begleitapplikation nötig, die es im Microsoft Store als UWP-Programm gibt. Dadurch sind die Betriebssysteme MacOS und Linux damit nicht kompatibel. Wenn die Begleitsoftware nicht läuft, dann blockiert das Plugin sämtliche Webseitenanfragen im Browser. Zudem benötigt die Hyper-V-Virtualisierungsumgebung mindestens Windows 10 Professional mit installierter Version 1803, 8 GByte Arbeitsspeicher und 5 GByte freien Massenspeicher.



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Potrimpo 18. Mär 2019

Wegen Hyper-V ist VT-x/AMD-V für mich obligatorisch gewesen und steht auch im von Golem...


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