BSI liefert nur Hinweise, keine Anleitungen

Der Hinweis, dass auf Java verzichten sollte, wer es nicht braucht, ist ebenfalls durchaus sinnvoll. Das BSI empfiehlt zudem, bei mobilen Systemen die Festplattendaten zu verschlüsseln. Dafür fehlt jeder Hinweis zur Gefahr von Adobes Flash und der Notwendigkeit dieses regelmäßig zu aktualisieren. Ferner fehlt ein Hinweis darauf, die Wiedergabe von Flash-Inhalten im Browser abzuschalten. Sehr werbelastig wirken dann die BSI-Hinweise zu den Regierungsprojekten E-Personalausweis und De-Mail.

BSI kennt Libreoffice nicht

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Das BSI gibt auch Softwareempfehlungen, von denen einige gerade aus Sicherheitsaspekten seltsam anmuten. So wird als freie Office-Suite noch Openoffice empfohlen, obwohl Libreoffice hier eindeutig die bessere Wahl ist. Denn Libreoffice wird als Openoffice-Ableger bereits seit Monaten besser gepflegt und aktueller gehalten als Openoffice. Als kostenpflichtige Office-Lösung kennt das BSI nur Office von Microsoft, Konkurrenten wie etwa Softmaker werden nicht genannt - Microsoft wird es freuen.

Für die Darstellung von PDF-Dateien wird der Adobe Reader X empfohlen, der durch die Sandbox-Technik glücklicherweise nicht mehr so anfällig für Attacken ist wie die Vorversionen. Gänzlich unerwähnt bleiben alternative PDF-Anwendungen wie etwa Sumatra PDF oder Foxit Reader.

Kopfschüttelnd dürfte die Passage des BSI zur E-Mail-Nutzung auslösen. Während Privatnutzer einen Hinweis auf die E-Mail-Clients von Microsoft und Mozilla erhalten, fehlt dieser in dem Dokument für Selbständig und kleine Firmen komplett. Andere kostenlose E-Mail-Clients verschweigt das BSI auch an dieser Stelle konsequent.

Genaue Anleitungen fehlen

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Allgemein fällt auf, dass beide Empfehlungen sehr vage bleiben und es an genauen Anleitungen fehlt. Damit sind die Webseiten des BSI nur bedingt eine Hilfe, weil sie vielfach mehr Fragen aufwerfen als sie beantworten. Zudem gelten die BSI-Empfehlungen oftmals ausschließlich für Windows 7. So wird die in Windows 7 enthaltene Backup-Funktion empfohlen, für ältere Windows-Versionen wird keine Alternative vorgeschlagen.

Nachtrag vom 7. Februar 2012, 11:21 Uhr

Der Artikel wurde um den Hinweis ergänzt, dass Security Essentials auf bis zu zehn Computern kostenlos verwendet werden darf.

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 Windows: BSI gibt lückenhafte Sicherheitsempfehlungen
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t0bYmSm 07. Feb 2012

Auf IT-Dienstleister auf Empfehlung würde ich nicht viel Wert geben. Habe bei einem...

cry88 07. Feb 2012

chrome überträgt nur daten an google wenn man es ihm ausdrücklich erlaubt, genau wie...

sanso 06. Feb 2012

Ich danke vielmals Ingo! MfG

Himmerlarschund... 06. Feb 2012

Die Internetsuchmaschine habe ich auch schon ausprobiert, war wohl nur zu unkreativ, was...



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