Windows auf dem Mac: Parallels wird merklich teurer
Parallels veröffentlicht eine neue Version der gleichnamigen Windows-Virtualisierungssoftware für MacOS. Parallels 18 bringt diverse neue Features mit sich. Größtenteils unterstützt die Software nun nativ Windows 11. Workarounds sind daher nicht mehr notwendig.
Allerdings hebt das Unternehmen auch die Preise(öffnet im neuen Fenster) merklich an: Die Basisvariante kostet 100 Euro jährlich – eine Erhöhung im Vergleich zu den 80 Euro jährlich für Version 17.
Es wird auch wieder eine Pro-Version geben. Diese kostet 120 statt 100 Euro jährlich, die Business-Lizenz wurde auf 150 von 100 Euro angehoben. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, die Standardversion auch als unbegrenzte Lizenz zu erwerben. Das kostet nun 130 und nicht mehr 100 Euro. Das Upgrade auf Version 18 von einer beliebigen anderen Parallels-Lizenz kostet 70 statt 50 Euro.
Mehr CPU-Kerne zuweisen
In Parallels 18 werden neben der nativen Windows-11-Unterstützung weitere Features hinzugefügt. Das virtualisierte OS kann künftig die Bildfrequenz des Hostsystems erkennen, etwa wenn VRR (Variable Refresh Rates) eingeschaltet ist.
Die Software ist künftig mit mehr Intel-Applikationen auf Apple-Silicon-Macs kompatibel. Xbox- und Dualshock-Controller können sich automatisch mit Windows oder Linux verbinden. Version 18 unterstützt auch mehr Geräte über USB 3.0.
Auf einem Mac Studio lassen sich mehr CPU-Kerne und mehr RAM zuweisen, so dass ein virtualisiertes Windows mehr Ressourcen des Hostsystems nutzen kann. Maximal 18 CPU-Kerne und 62 GByte RAM sollen einstellbar sein. Allerdings ist das nur mit den Mac-Pro- und Business-Lizenzen möglich. Außerdem zeigt MacOS im Assistenten für freien Speicherplatz künftig an, wie viel Speicher ein VM-Snapshot auf dem Massenspeicher belegt.
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