Windows as a Service: Die erste Windows-10-Version hat noch drei Wochen Support

Windows 10 Version 1507 wird nicht mehr lange unterstützt. Wer die Version nicht als Long Term Servicing Branch (LTSB) einsetzt, muss bald aktualisieren. Sicherheitsupdates wird es nur noch für die LTSB-Version geben. Nachfolger gibt es genug, wenngleich nicht immer das Creators Update 1703 aktuell ist.

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Die erste Windows-10-Version sollte aktualisiert werden.
Die erste Windows-10-Version sollte aktualisiert werden. (Bild: Microsoft)

Am 9. Mai 2017 wird Microsoft den Support für Windows 10 Version 1507 einstellen. Das gilt zumindest für Nutzer der Lizentypen Home, Pro, Education und Enterprise. Ausgenommen sind nur die Langzeitsupport-Varianten Windows 10 Enterprise 2015 LTSB und Windows 10 IoT Enterprise 2015 LTSB.

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Version 1507 ist die Urversion von Windows 10, die damit in Zukunft weder Bugfixes noch Sicherheitsupdates erhält. Der Schritt war lange angekündigt, denn Microsoft sieht Windows 10 als Windows as a Service. Statt seltener, großer Veröffentlichungen, die in der Regel zehn Jahre unterstützt werden, gibt es mindestens einmal pro Jahr ein Update für Windows 10. Die letzten Updates waren die Version 1511 alias Fall Update, 1607 alias Anniversary Update und zuletzt die von uns getestete 1703 alias Creators Update.

Die Nachfolger sind bereit

Wer die Version 1507 noch einsetzt, sollte jetzt langsam ein Update durchführen. Im Current Branch, der vor allem Endkunden betrifft, ist derzeit die Version 1703 aktuell. Die gibt es für den Current Branch for Business noch nicht. Hier bleibt es bei der Version 1607, die erst in ein paar Monaten abgelöst und dann einige Fehler weniger haben wird. Auch die LTSB-Version ist noch auf dem Stand 1607, wie der Release-Übersicht zu entnehmen ist.

Da für dieses Jahr zwei 17xx-Versionen von Windows 10 geplant sind, könnte auch das nächste Update die LTSB-Version ablösen. Einen genauen Zeitrahmen gibt es jedoch noch nicht. Die Windows 10 Roadmap ist derzeit nicht aktuell. Eigentlich soll es LTSB-Versionen nur alle zwei bis drei Jahre geben. Das hat Microsoft in der Praxis allerdings schon verkürzt.

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In jedem Falle gibt es für die Urversion von Windows 10 in jedem der Lizenztypen mindestens einen Nachfolger, der jeweils zahlreiche Fehlerbehebungen beinhaltet. Die Updates lohnen sich auch, da die Nachfolgeversionen eine sichtbare Verbesserung darstellen.

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Anonymer Nutzer 19. Apr 2017

Meine Installationen laufen stabiler als mein arch Linux und die haben beide keine...

Cerb 18. Apr 2017

Ich bin gestern auch wieder auf die 1511 zurück gegangen - das ist bei mir bis dato die...

SchrubbelDrubbel 17. Apr 2017

Mit Linux passiert sowas nicht :-P

Anonymer Nutzer 17. Apr 2017

Richtig. PC-Einstellungen -> System -> Info Da steht die Build-Nummer, wie auch die...



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