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Wine 1.6 ist erschienen.
Wine 1.6 ist erschienen. (Bild: WineHQ)

Windows-API Wine 1.6 erscheint mit nativem Mac-Treiber

Über ein Jahr Entwicklung fasst das Team mit der Veröffentlichung von Wine 1.6 zusammen. Neu sind unter anderem ein Mac-OS-X-Treiber, Unterstützung für transparente Fenster und ein erweitertes Mono-Paket.

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Im Schnitt alle zwei Wochen veröffentlicht das Wine-Team Entwicklungsschnappschüsse des Windows-API-Nachbaus. Mit dem Erscheinen von Wine 1.6 fassen die Programmierer nun 16 Monate Arbeit und etwa 10.000 einzelne Veränderungen an der Code-Basis zusammen.

So steht nun auch in der freien Variante der Winemac-Treiber zur Verfügung, der bereits in dem kostenpflichtigen, Wine-basierten Crossover 12 von Codeweavers erhältlich ist. Der Treiber macht die Nutzung von X11 unnötig, da er alle notwendigen Funktionen unterstützt, wie etwa OpenGL, die Fensterverwaltung oder das Cocoa-API zur Menüdarstellung. Der Winemac-Treiber kann erst ab Mac OS X 10.6 genutzt werden. Weiterhin unterstützt werden soll aber auch der X11-Treiber.

Fenster in Schichten und RandR

Zu den weiteren Änderungen gehört die vollständige Unterstützung sogenannter Layered Windows, die es seit Windows 2000 gibt. Damit werden übergeordnete Fenster transparent dargestellt, wenn sie über anderen Fenstern verschoben werden. Die Änderung wurde bereits in der Entwicklerversion 1.5.15 umgesetzt und jetzt vervollständigt.

Darüber hinaus kann mit Wine 1.6 die in X11 eingesetzte Erweiterung Resize, Rotate and Reflect (RandR) in den Versionen 1.2 und 1.3 genutzt werden. Ebenso haben die Entwickler das sogenannte Big-Lock, also alle X11-spezifischen Sperrfunktionen, aus dem Code entfernt und nutzen nun die X11-internen Funktionen. Für die meisten Nutzer sollte das nicht zu Problemen führen, mit alten Versionen der Xlib-Bibliothek wie unter RHEL 5 ist aber ein Upgrade des X-Servers empfohlen.

DIB-Engine-Verbesserung

Die seit Wine 1.4 enthaltene DIB-Engine hat nun eine OpenGL-Unterstützung. Mit der Unterstützung für Device Independent Bitmaps im grafischen Subsystem von Wine können DIBs über die APIs des GDI (Graphics Device Interface) oder direkt im Arbeitsspeicher verwendet werden.

Die DIB-Engine soll Windows-Anwendungen in Wine deutlich beschleunigen, denn zuvor mussten einzelne DIBs für den X-Server konvertiert werden, was zu vielen Darstellungsfehlern führte und deutlich langsamer war. Auch das Text-Rendering oder die Darstellung von Gradienten mittels DIB-Engine wurde beschleunigt.

Bessere .NET-Unterstützung, DOSBox, Windows 8 

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throgh 22. Jul 2013

Vielleicht verwechselst du aber auch das Einsatzgebiet? WINE ist dafür gedacht ältere...

NochEinLeser 20. Jul 2013

.. Windows-Download davon? Wieso gibt's das nur für Linux? Immer diese Frickler, nur...

throgh 19. Jul 2013

Gerade Anwendungen, die .Net4 verwenden, machten bei der Installation noch...



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