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Connected Standby und ein Benachrichtigungsdienst

Mit Connected Standby führt Microsoft darüber hinaus einen neuen Stromsparmodus ein. Dieser soll die Leistungsaufnahme minimieren und zugleich dafür sorgen, dass alle Applikationen beim Einschalten sofort auf dem aktuellen Stand sind. Dabei ist das Gerät zwar faktisch eingeschaltet, fühlt sich für den Nutzer aber an, als sei es ausgeschaltet. Aktiviert wird der Modus Connected Standby mit dem Ein- und Ausschalter oder automatisch nach einer gewissen Zeit der Inaktivität. Verlassen wird er auf die gleiche Art und Weise mit dem Power-Knopf oder automatisch, wenn ein Eingabegerät angeschlossen wird.

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Connected Standby sorgt dafür, dass neue Daten abgerufen werden und Apps mit Background-Tasks darauf reagieren können, auch wenn sie angehalten wurden. Auf einen regelmäßig aufgerufenen Timer wird verzichtet, so dass das System nur dann reagiert, wenn neue Nachrichten eingehen. So können die Apps auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Die Kacheln des neuen Startbildschirms zeigen in der Folge sofort nach dem Einschalten neue Nachrichten und E-Mails an.

Damit die Illusion eines ausgeschalteten Geräts, das auch nach Tagen ohne Akkuladung wieder eingeschaltet werden kann, erhalten bleibt, macht Microsoft Hardwareherstellern einige Vorgaben, um eine Zertifizierung für Connected Standby zu erhalten: Die Systeme müssen nach dem Drücken der Power-Taste innerhalb von 300 ms das Display wieder aktiviert haben. Das Betriebssystem darf nicht von einer Festplatte mit rotierenden Scheiben gestartet werden, das Gerät muss die in NDIS 6.3 festgelegten WLAN-Funktionen (D0 Offloading, Wake on Push) und ein neues ACPI-5.0-Flag unterstützen, um zu signalisieren, dass es den ACPI-Modus S0 gegenüber S3 bevorzugt.

Letztendlich dürfen für Connected Standby zertifizierte Systeme in dem neuen Stromsparmodus maximal 5 Prozent Akkukapazität über einen Zeitraum von 16 Stunden verlieren. Anders gesagt: Microsoft peilt eine Standby-Laufzeit in dem neuen Modus von mindestens knapp zwei Wochen an. Das aber setzt spezielle Hardware voraus.

Windows Push Notification Service

Damit ein System mit Windows 8 nicht ständig nachschauen muss, ob neue Daten vorhanden sind, führt Microsoft mit Windows 8 den Windows Push Notification Service (WNS) ein, einen von Microsoft bereitgestellten Dienst, an den Webdienste Updates für Nutzer senden können. WNS kümmert sich dann darum, dass die Daten auf das Client-System gepusht werden und dieses gegebenenfalls die zugehörigen Daten abrufen und in ein Live Tile rendern kann. Die gesamte Kommunikation über den WNS wird dabei verschlüsselt.

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Pellkardoffl 03. Sep 2014

also ich find win 8 auch richtig gut gelungen. Die Nachteile sind in meinen Augen eher...

Christian72D 02. Jan 2013

Ich habe einen Monat lang fast täglich auf meinem laptop mit Win8 gearbeitet und muss...

tundracomp 14. Dez 2012

Das ist doch immer so... Beta-Test beim User Warten wir doch einfach mal bis SP1 oder 2...

Pinguin 06. Dez 2012

Entschuldigung - ich muss es leider mal loswerden, der sieht aus wie ein...

turageo 16. Nov 2012

Völlig richtig, aber genau da liegt auch das Problem im Segment der unbedarften Enduser...


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