Abo
  • Services:
Anzeige
Vor allem 2D-Darstellungen werden von Windows 8 weiter beschleunigt.
Vor allem 2D-Darstellungen werden von Windows 8 weiter beschleunigt. (Bild: MIcrosoft)

Windows 8: Alles 3D-beschleunigt

Vor allem 2D-Darstellungen werden von Windows 8 weiter beschleunigt.
Vor allem 2D-Darstellungen werden von Windows 8 weiter beschleunigt. (Bild: MIcrosoft)

Microsoft setzt bei Windows 8 auf umfangreiche GPU-Beschleunigung, damit das gesamte System schnell wirkt. Das gilt vor allem für Metro-Apps. In vielen Bereichen ist Windows 8 deutlich schneller als Windows 7 und mehr Apps sollen die Vorteile direkt nutzen können.

Früher wurde Grafikhardware primär genutzt, um 3D-Spiele und Videos zu beschleunigen. Mit Windows 7 hat Microsoft sein Grafik-API DirectX um Direct2D und Directwrite erweitert, um 2D-Grafik und Textdarstellung per GPU zu beschleunigen. Mit Windows 8 geht Microsoft diesen Weg weiter. Da typische Spielebenchmarks bei der Optimierung der von Microsoft als "Mainstream-Grafik" bezeichneten Elemente nicht weiterhelfen, hat Microsoft neue Maßeinheiten festgelegt, um seine eigenen Fortschritte zu messen.

Anzeige

FPS reichen nicht

Wie von Spielebenchmarks bekannt, so werden auch weiterhin Frames per Second (Bilder pro Sekunde) gemessen. Microsoft strebt eine Framerate von 60 Bildern pro Sekunde an, da damit eine flüssig erscheinende Darstellung sichergestellt ist und die meisten Displays mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz arbeiten.

Ergänzt wird die Framerate um eine "Glitch Count" genannte Maßeinheit, die erfasst, wie oft das Rendern mehr als ein Sechzigstel Sekunde gedauert hat und wie viele aufeinanderfolgende Bilder dies betroffen hat. Microsoft will so erfassen, wie oft eine Animation ins Stocken gerät, beispielsweise bei komplexen Szenen. Denn eine durchschnittliche Framerate von 60 Bildern pro Sekunde sagt nichts darüber aus, ob und wie oft die Framerate zwischendurch einbricht. Das Ziel ist klar: ein Glitch Count von null.

Mit "Time to first frame" misst Microsoft die Zeit, bis eine Animation startet, also die Zeit zwischen dem Tippen mit dem Finger und dem Start der Animation. Gemessen wird damit vor allem, wie lange es dauert, DirectX zu starten.

Ein weiterer Faktor, der maßgeblichen Einfluss darauf hat, ob ein System als schnell empfunden wird, ist die Speichernutzung. Je mehr Speicher die Grafikkomponenten nutzen, desto weniger steht oft für Apps bereit, was das Umschalten zwischen Apps verlangsamt. Microsoft misst die Speichernutzung, wenn eine App "idle" ist, also nichts tut und auch keine neuen Informationen rendert, wenn die App Informationen mit einfachen Operationen auf dem Bildschirm zeichnet, bei der Texturerzeugung, bei der eine große Zahl an Objekten in der GPU erzeugt werden, bei der Erstellung eines Vertex-Buffers wenn geometrische Formen erzeugt werden, und beim Datentransfer in die GPU.

Mit der Erfassung dieser Messgrößen anhand verschiedener Arten von Apps und Szenarien hat Microsoft DirectX und Treiber optimiert. Dabei wurde zudem die CPU-Last beobachtet, schließlich geht es darum, die Gesamtlast möglichst sinnvoll zu verteilen, um ein System schnell zu machen.

Schnellere Textdarstellung 

eye home zur Startseite
/mecki78 25. Jul 2012

Nein, das denke ich nicht; jedoch will ich nicht ausschließen, dass Microsoft vielleicht...

Lala Satalin... 25. Jul 2012

Klar. Auch ohne die API, weil das DWM im Desktopmodus regeln wird. Zumindest was die...

Antoon 25. Jul 2012

Falsch. Siehe den Beitrag in https://forum.golem.de/kommentare/applikationen/windows-8...

S4bre 25. Jul 2012

@pentium II user und welche Grafikkarte da drin ist möchtest du uns nicht verraten ? und...

Moe479 25. Jul 2012

warum sollte das so sein, wenn der anweder nicht windows-vor-ge-imft ist, sollte ihm eine...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. WKM GmbH, München
  2. über Mentis International Human Resources GmbH, Nordbayern
  3. Syna GmbH, Frankfurt am Main
  4. Experis GmbH, Kiel


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 444,00€ + 4,99€ Versand
  3. auf Kameras und Objektive

Folgen Sie uns
       


  1. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

  2. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  3. Android-Apps

    Rechtemissbrauch erlaubt unsichtbare Tastaturmitschnitte

  4. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  5. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  6. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  7. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  8. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  9. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  10. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige...

    aLpenbog | 14:23

  2. Re: Unser Loggmittel?

    Theoretiker | 14:22

  3. Kenne ich

    kotzwuerg | 14:21

  4. Re: bitte klär mich jemand nochmal auf...

    BLi8819 | 14:21

  5. Re: Siri und diktieren

    ArcherV | 14:19


  1. 12:31

  2. 12:15

  3. 11:33

  4. 10:35

  5. 12:54

  6. 12:41

  7. 11:44

  8. 11:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel