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Vor allem 2D-Darstellungen werden von Windows 8 weiter beschleunigt.
Vor allem 2D-Darstellungen werden von Windows 8 weiter beschleunigt. (Bild: MIcrosoft)

Schnellere Textdarstellung

Text ist das wohl am häufigsten genutzte graphische Element in Windows, so dass der Textdarstellung auch große Bedeutung zukommt, wenn es darum geht, die Gesamtleistung des Systems zu verbessern. Denn davon profitiert die Darstellung von Webseiten ebenso wie E-Mail-Programme sowie Instant-Messaging-Clients und natürlich das neue Metro-UI, das mit vielen Textelementen arbeitet.

Das mit Windows 7 eingeführte Directwrite wurde dazu weiterentwickelt, um die Framerates bei der Textdarstellung zu erhöhen. Microsoft verspricht ein Plus von 131 bis 336 Prozent. Dies soll sich vor allem beim Scrollen durch umfangreiche Textdokumente auf einem Touchscreen bemerkbar machen. Zugleich wird die CPU durch die Optimierungen entlastet.

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SVG und Canvas

Auch die Darstellung geometrischer Formen hat Microsoft in Windows 8 deutlich beschleunigt. Das wirkt sich unter anderem auf die Darstellung von Tabellen, Diagrammen und UI-Elementen aus. Microsofts primärer Fokus lag dabei auf einer schnell arbeitenden Implementierung des Canvas-Elements aus HTML5 und SVG. Beide Techniken werden vom Internet Explorer 10 aber auch von Metro-Apps genutzt werden.

Werden geometrische Formen mittels Direct2D gezeichnet, so nimmt das API Anweisungen in Form von 2D-Formen wie Rechteck, Ellipse und Pfad entgegen sowie den Ort, an dem diese gezeichnet werden sollen, und Eigenschaften wie Farbe und Pinselstärke. Anschließend werden diese Instruktionen in Dreiecke und Kommandos übersetzt, die an Direct3D weitergeben werden. Microsoft nennt diesen Prozess Tessellation.

Um nun die Darstellung geometrischer Formen in Windows 8 zu beschleunigen und die CPU-Last dabei zu senken, wurde zum einen die Tessellation für einfache Formen optimiert, zum anderen das Rendern freier Formen mit einer neuen Hardwarefunktion erweitert: Target Independent Rasterization, kurz TIR.

Dank TIR benötigt Direct2D weniger CPU-Zyklen für die Tessellation und kann die Daten schneller an die GPU weiterreichen. Allerdings muss TIR von der GPU unterstützt werden, was bei Hardware, die DirectX 11.1 unterstützt, der Fall ist. AMD-Grafikkarten der Serie Radeon HD 7000 und Nvidia-Karten der Serie Geforce 600 unterstützen in der Regel DirectX 11.1. Vorsicht ist jedoch bei den nur für PC-Hersteller angebotenen Modellen wie der Radeon HD 7670 im aktuellen Aldi-PC geboten. Solche auf den Produktseiten der Hersteller nicht geführten Grafikkarten stammen meist aus der Vorgängergeneration und sind nur durch Umbenennung der aktuellen Serie zugeordnet. Die früheren Modelle der Serien 7000 (AMD) und 500 (Nvidia) unterstützen DirectX 11, nicht aber DirectX 11.1.

Microsoft verspricht, dass Linien durch die optimierte Tessellation 184 Prozent schneller, Rechtecke sogar 438 Prozent schneller gezeichnet werden. Für die Darstellung mit TIR weist Microsoft bei unterschiedlichen SVG-Dateien eine Geschwindigkeitssteigerung zwischen 151 und 523 Prozent aus.

JPEG und PNG beschleunigt

Eher bescheiden fallen die Optimierungen bei der Darstellung von Bildern aus. Bei JEPGs nutzt Windows 8 beim Decodieren SIMD auf allen CPU-Architekturen und ein beschleunigtes Huffman-Decoding sowie -Encoding. Bei PNGs werden ebenfalls SIMD-Instruktionen für das Dekodieren verwendet. Zudem wird das Decodieren und Encodieren mit einer optimierten Zlib-Implementierung beschleunigt.

Nur zeichnen, was sich ändert

DirectX ist ursprünglich für die Darstellung von Spielen entwickelt worden, doch Spiele unterscheiden sich deutlich von Desktop-Anwendungen wie einem Browser. Während sich bei einem Spiel oft der gesamte Bildinhalt ändert, müssen beim Scrollen im Browser eigentlich nur kleine Teile neu gezeichnet werden.

In Windows 8 wurde DirectX auf Szenarien optimiert, bei denen nur kleine Teile neu gezeichnet werden müssen und gescrollt wird. Das soll nicht nur für mehr Effizienz und Geschwindigkeit sorgen, sondern auch die Daten reduzieren, die in den Speicher kopiert werden müssen, was letztendlich die Leistungsaufnahme des Systems senkt und so die Akkulaufzeit erhöht.

Direct2D-Effekte

Direct2D wurde um neue APIs erweitert, mit denen sich Effekte in Echtzeit auf UI-Elemente und Fotos anwenden lassen, angefangen bei 3D-Transitionen und Perspektiveränderungen, über Weichzeichner bis hin zu Belichtungskorrekturen, Helligkeits- und Kontrasteinstellungen und Objektivkorrekturen bei Fotos.

 Windows 8: Alles 3D-beschleunigtDirectX wird einfacher 

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/mecki78 25. Jul 2012

Nein, das denke ich nicht; jedoch will ich nicht ausschließen, dass Microsoft vielleicht...

Lala Satalin... 25. Jul 2012

Klar. Auch ohne die API, weil das DWM im Desktopmodus regeln wird. Zumindest was die...

Antoon 25. Jul 2012

Falsch. Siehe den Beitrag in https://forum.golem.de/kommentare/applikationen/windows-8...

S4bre 25. Jul 2012

@pentium II user und welche Grafikkarte da drin ist möchtest du uns nicht verraten ? und...

Moe479 25. Jul 2012

warum sollte das so sein, wenn der anweder nicht windows-vor-ge-imft ist, sollte ihm eine...



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