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Windows 8.1: Microsoft entfernt Flash auch auf älteren Windows-Systemen

Adobe Flash konnte bisher manuell entfernt werden. Nun gibt es keine Wahl mehr: Das Update wird automatisch auf Windows -Systemen installiert.
/ Oliver Nickel
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Der Flash-Player wird 2021 wohl von den meisten Geräten verschwunden sein. (Bild: Adobe/Montage: Golem.de)
Der Flash-Player wird 2021 wohl von den meisten Geräten verschwunden sein. Bild: Adobe/Montage: Golem.de

Es ist bereits länger klar , dass Microsoft und andere Unternehmen Adobe Flash nicht mehr unterstützen werden. In einem Blogpost(öffnet im neuen Fenster) vom Herbst 2020 hat Microsoft ein Update verfasst. Im Juni 2021 wird das Update KB4577586(öffnet im neuen Fenster) automatisch verteilt, welches den Flash-Player aus Browser und Betriebssystem entfernt – zunächst als Preview und direkt danach in jedem kumulativen Update. Bisher musste dafür zumindest ein manueller Patchvorgang per Windows Update angestoßen werden, was die Installation praktisch nicht garantiert hatte.

Ab Juli 2021 wird der besagte Patch zudem auch auf älteren Versionen von Windows 10 aufgespielt, etwa 1607 oder 1507 von 2016 und 2015. Die Betriebssysteme Windows 8.1, Windows Server 2012 und Windows Embedded 8 Standard sind dann auch dran. Generell soll das Update im kommenden Windows 10 21H1 enthalten sein, welches diese Aufgabe bereits einige Tage zuvor übernimmt. Der größere Inhaltspatch ist für den 21. Mai 2021 geplant.

Flash in Browsern geblockt

Seit 2020 sind Adobe und Partner bemüht, Flash von Geräten zu entfernen. So hat Microsoft das besagte Windows-Update KB4577586 schon im Oktober 2020 für die manuelle Installation freigegeben. Es entfernt das 32-Bit-Flash-Plugin und integriert eine Sperre, damit dieses nicht mehr installiert werden kann.

Adobe hatte später im Dezember 2020 einen Kill-Switch für die vorerst letzte Version von Adobe Flash eingebaut. Ab Januar 2021 sollten alle größeren Browser das Programm nicht mehr akzeptieren. Dazu zählen Google Chrome, Safari, Mozilla Firefox, Microsoft Edge der Internet Explorer 11 und andere Chromium-Browser.


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