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Windows 8.1 steht als Update bereit.
Windows 8.1 steht als Update bereit. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Auf dem Desktop tut sich wenig

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Während Microsoft sehr viel an dem Modern UI getan und dafür gesorgt hat, dass die Touchscreen-Oberfläche besser mit Maus und Tastatur funktioniert, hat sich auf dem Desktop erstaunlich wenig getan. Es bleibt dabei: Windows 8 ist - ohne Modern UI - immer noch schlecht mit den Fingern bedienbar.

Nach Microsofts Ansicht ist Touch aber unvermeidbar, weshalb Modern UI, vormals bekannt als Metro, als Aufsatz entwickelt wurde. Auch wir gewöhnen uns langsam daran, die Möglichkeiten zu nutzen. Selbst auf einem Desktop oder Notebook kann Touch Vorteile haben. Wer einmal zwei Dokumente verglichen und mit zwei Fingern parallel auf beiden hinuntergescrollt hat, will das nicht mehr missen. Mit der Maus benötigt der Dokumentenvergleich mehr Zeit. Zudem ist Touch beim Bestätigen eines OK-Buttons deutlich schneller als die Maus, sofern der Bildschirm nah genug ist. Für viele Arbeitsschritte braucht es jedoch die Präzision einer Maus, eines Touchpads oder eines Pointing Sticks. Auch ein Digitizer hat deutliche Vorteile verglichen mit Touch. Denn genau auf dem Desktop tut sich fast gar nichts, was die Fingerbedienung angeht.

Dropdown-Listen sind nicht touchfreundlich

Hat der Anwender etwa eine große Dropdown-Liste vor sich, versucht er als an Touch Gewöhnter automatisch, mit dem Finger durch diese Liste zu scrollen. Nur gelingt das nicht, da Microsoft auf dem Desktop weiterhin keine Anpassung vorgenommen hat. Viele Elemente und integrierte Programme sind noch immer touchunfreundlich, weil pixelgenau und damit ungenügend angepasst. Das gilt sogar für Miniprogramme wie den Taschenrechner, dessen Menü mit dem Finger nur schwer bedienbar ist. Immerhin wurde der Taschenrechner zusätzlich als App fertiggestellt. Microsoft steckt wenig Zeit in das Redesign der Standardprogramme, selbst wenn diese halbwegs touchfreundlich sind. Dazu gehört die klassische Systemsteuerung mit ihren großen Schaltflächen, aber viel zu kleinen Links.

  • Bluetooth wird jetzt separat unterstützt, was die Nutzung solcher Geräte enorm vereinfacht. (Screenshot: Golem.de)
  • Erstinstallation auf einem Elitebook 2740p. Die meisten Treiber bringt das Betriebssystem mit,... (Screenshot: Golem.de)
  • ...der Rest kommt mit dem ersten Windows Update und installiert sich automatisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Schön zu sehen: die Tipps von Windows 8.1 für die, die nicht wissen, was sie tun sollen (Screenshot: Golem.de)
  • Desktopprogramme wurden nicht noch einmal einem zusätzlichen Design unterworfen. Diese beiden Fenster/Anwendungen sind bereits für Windows 8 aktualisiert worden. (Screenshot: Golem.de)
  • Einige Funktionen müssen erst aktiviert werden. Wer Windows XP braucht, kann Hyper V installieren. Das Werkzeug ersetzt bereits seit Windows 8 den fertig konfigurierten XP-Modus. (Screenshot: Golem.de)
  • Startbildschirm mit Hilfestellung (Screenshot: Golem.de)
  • Multitasking: Apps können... (Screenshot: Golem.de)
  • ...andere Apps öffnen, ohne selbst in einen Minimalmodus wechseln zu müssen. Die Aufteilung ist verglichen mit dem Vorgänger flexibler geworden. (Screenshot: Golem.de)
  • Durch die Anmeldung mit einem Microsoft-Account erscheint unsere Golem.de-App bereits an der richtigen Stelle. Automatisch heruntergeladen wird sie aber nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Netzwerkübersicht fehlt neuerdings das Kontextmenü.(Screenshot: Golem.de)
  • Die Aufgaben des alten Menüs übernehmen jetzt die deutlich verbesserten PC-Einstellungen von Modern UI. (Screenshot: Golem.de)
  • Dafür ist die Umstellung auf Arbeits- oder Privatnetzwerke etwas umständlich geworden. (Screenshot: Golem.de)
  • Am Mechanismus selbst hat sich trotzdem wenig geändert. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Modern-UI-Suche arbeitet jetzt global und nutzt Informationen aus dem Internet. Da wir nur Standardrechte haben, wird die Information, dass es einen Assigned-Access-Mode gibt, dem Anwender nicht dargestellt. (Screenshot: Golem.de)
  • In den meisten Fällen wird jetzt überall gesucht. Das ist sehr viel praktischer als die getrennten Suchen von Windows 8. Gut zu sehen sind außerdem die jetzt vier verschiedenen Kachelgrößen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Kiosk-Modus beschränkt einen Account auf die Verwendung einer App und lässt sich dank der erweiterten PC-Einstellungen auch komfortabel mit dem Finger aktivieren. Die Einstellung braucht allerdings direkte Adminrechte. Ein Ausweiten der Rechte in den PC-Einstellungen ist nicht möglich. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich nur was für Tablet-Nutzer: die Wecker-App (Screenshot: Golem.de)
  • Leider verlangt die App, dass ein Rechner dafür an ist. Auf unserem Surface Pro wurden wir deswegen nicht geweckt. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch einen Counter gibt es. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Grund dafür, dass Microsoft Windows 8.1 erst als final betrachtet, wenn es ab dem 17. Oktober 2013 um 13 Uhr verteilt wird. Diese drei Punkte oben rechts sollen dann alle Apps erhalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Sie deuten an, dass sich oben noch Funktionen verstecken, die sich sonst per Fingerwisch oder per Rechtsklick irgendwohin zeigen. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Windows-Store unserer RTM-Version fehlten die drei Punkte noch. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Shop wurde mit dem Redesign deutlich verbessert. Er sieht jetzt nicht mehr so lieblos wie das Windows-8-Pendant aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Microsoft-Account sollte für Apps vorhanden sein. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir fragen uns, warum das nicht vorher ging: das Selektieren mehrerer Anwendungen, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ...um diese in einem Rutsch umzubewegen. Diese Komfortfunktion musste man sich unter Windows 8 mühsam nachbauen. (Screenshot: Golem.de)
  • Startbildschirm und Startmenü sind jetzt stärker miteinander verbunden. (Screenshot: Golem.de)
  • Vier Optionen zur Sortierung. Wer mehr will, muss in sein Roamingverzeichnis schauen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Synchronisationsoptionen sind deutlich verbessert worden. (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr praktisch: Wer gedrosselte Verbindungen benutzt, egal ob WWAN oder das seltener eingeschränkte WLAN, kann hier den Datentransfer deutlich einschränken. (Screenshot: Golem.de)
  • Der neu designte Flugmodus ist zwar in seiner vollen Funktion etwas tiefer in den Einstellungen positioniert, löst aber die vielen herstellereigenen Tools mit einem konsistenten Werkzeug ab. (Screenshot: Golem.de)
  • Backup-Einrichtung für Tabletnutzer ohne Tastatur leicht gemacht: File History ist in den PC-Einstellungen integriert. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein ganzes Tab in den Taskleistenfunktionen, um Windows-8-Funktionen zu verstecken. Wer will, kann damit einigermaßen nah an die Bedienung von Windows 7 herankommen. (Screenshot: Golem.de)
  • Weiterhin nicht touchscreenfreundlich: der Desktop und die alten Systemeinstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Zwei Fenster von einer App. Der Internet Explorer 11 erlaubt innerhalb der App Multitasking. (Screenshot: Golem.de)
  • Multimonitorbetrieb mit 1.920 x 1.200 sowie 1.280 x 800 Pixeln. (Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt zwei Startknöpfe und Taskleisten. Nur die Tray Notification Area ist weiterhin auf den Primärbildschirm (unten) beschränkt. Charmes (unten rechts) und Windows-Tab (oben links) können wie gehabt auf beiden Bildschirmen verwendet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier benutzen wir den Startbildschirm auf dem Sekundärbildschirm, ...(Screenshot: Golem.de)
  • ...um eine App zu starten. Auch unten lässt sich eine App positionieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Drag-and-Drop lassen sich die Apps zwischen den Bildschirmen tauschen.(Screenshot: Golem.de)
  • Bei 1.920 Pixeln in der Breite ist bei drei Apps schluss. Die vierte muss entweder auf den Primärbildschirm oder eine obere App ersetzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Microsoft legt Nutzern nahe, lokale Accounts zu Microsoft-Accounts umzudefinieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer das nicht will, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ...hat bei einigen Funktionen Schwierigkeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Neu gegen Alt: Den Taschenrechner gibt es jetzt auch in einer fingerfreundlichen Variante. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Windows-Store bietet 8.1. auf der Startseite an... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und erklärt das Update vor dem Download auch. ((Screenshot: Golem.de)
Desktopprogramme wurden nicht noch einmal einem zusätzlichen Design unterworfen. Diese beiden Fenster/Anwendungen sind bereits für Windows 8 aktualisiert worden. (Screenshot: Golem.de)

In der Konsequenz bedeutet das nicht nur eine Inkonsistenz zu Modern UI, sondern auch eine Inkonsistenz innerhalb des Desktops, die mit Windows 8.1 weiterbesteht. Ein paar Teile der alten Oberfläche und der Programme sind touchfähig und darauf ausgelegt, wie beispielsweise die Charms, die essenziell für den Desktop sind, oder der Internet Explorer. Der Task Manager gehört ebenfalls zu den Desktopanwendungen der neuen Generation und wäre ein gutes Vorbild für ein Redesign des weiterhin wichtigen Desktops. Der Rest verursacht hingegen Frust. Das gilt für einige Standardschaltflächen abseits der großen OK-Buttons wie dem Schließen-Button von Anwendungen oder Slidern. Sie haben im Unterschied zu vielen Mobilbetriebssystemen und Microsofts Modern UI keine Trefferzonen und bleiben im Unterschied zu Modern-UI-Slidern pixelgenaue Elemente.

Eine signifikante Weiterentwicklung des Desktops gab es mit Windows 8.1 also nicht. Microsoft hat nicht einmal aufgeräumt. Das Windows Mobility Center hat schon lange keine Daseinsberechtigung mehr und hätte dementsprechend aus dem System entfernt werden sollen. Wer etwas tiefer schaut, erkennt noch Elemente von Windows 2000 und noch früheren Versionen. Ergo bleibt Windows 8.1 ein Betriebssystem, das viel Speicher benötigt. Fast 15 GByte nimmt unsere Neuinstallation auf dem Surface Pro ein. Gerade für Tablets, die mit Android oder iOS konkurrieren sollen, ist das zu viel.

Wir würden uns wünschen, dass Microsoft zumindest die Standardanwendungen einmal programmiertechnisch durchgeht und etwas touchfreundlicher macht und ein paar Altlasten aus dem System wirft, da Flash-Speicher noch immer teuer und ein Tablet mit einer Festplatte nicht robust genug ist.

 Windows 8.1 im Test: Nicht mehr die Suche suchenSo hätte Modern UI von Windows 8 von Anfang an sein müssen 

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Anonymer Nutzer 14. Nov 2013

Und deine Lobhudelei ist völlig normal? Zumal du ja auch die ganze Zeit total...

HubertHans 13. Nov 2013

Jepp. Der Buitton ist nur sinnvoll wenn man per Remotekonsole auf der Windows 8.1...

Freiheit statt... 30. Okt 2013

Jap. Hab das Problem bei zwei Kunden gesehen, die sich nicht mehr einloggen konnten, weil...

flasherle 30. Okt 2013

man kann auch einfach sich das entsprechende iso von der Lizenzseite bei Microsoft ziehen...

halfzware 28. Okt 2013

Was ist dein Problem? Du machst EINEN Haken dann bist du direkt in deinem Desktop und...



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