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Für einige neue Prozessoren gibt es fortan keine Windows-7- und Windows-8-Updates mehr.
Für einige neue Prozessoren gibt es fortan keine Windows-7- und Windows-8-Updates mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Windows 7 und 8.1: Ryzen- und Kaby-Lake-Rechner von Updates ausgeschlossen

Für einige neue Prozessoren gibt es fortan keine Windows-7- und Windows-8-Updates mehr.
Für einige neue Prozessoren gibt es fortan keine Windows-7- und Windows-8-Updates mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Microsoft macht offenbar Ernst: Wer einen Rechner mit einem Kaby-Lake-Prozessor von Intel oder Ryzen-Prozessor von AMD hat, bekommt weder unter Windows 7 noch unter Windows 8.1 Sicherheitsupdates. Microsoft will diese Betriebssysteme offensichtlich schnell loswerden.

Die Zeiten, da Microsoft seine alten Betriebssysteme bis zum Ende des Lebenszyklus unterstützt hat - und das auch bei neuen Prozessoren -, gehören der Vergangenheit an. Mit Intels Kaby Lake (Core i 7. Generation) und AMDs Ryzen ist damit jetzt endgültig Schluss. Microsoft blockiert nicht nur die Verteilung von normalen Fehlerbehebungen, sondern laut Ars Technica sogar Sicherheitsupdates. Microsoft nimmt also bewusst in Kauf, dass Nutzer der alten Windows-Versionen mit Sicherheitslücken im Netz bleiben.

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Dass es so weit kommen würde und die jahrealten Versprechen gebrochen werden, hatte Microsoft schon länger verkündet und seine Regeln aufgrund von Protesten immer wieder neu anpassen müssen. Die Prozessorhersteller unterstützen Microsofts Vorhaben. So sagte AMD Golem.de, dass es beispielsweise keine Windows-7-Treiber für Ryzen geben werde. Auch für das eigentlich noch voll unterstützte Windows 8.1 (Microsofts Mainstream Support) wird es keine Treiber geben. Einzig Windows 10 wird mit einem Treiber bedacht. Intel verhält sich ähnlich.

Microsoft spart sich früher gemachten Aufwand

In der Vergangenheit gab es dieses Verhalten weder von Microsoft noch von den Chip-Partnern. Zwar fehlten hier und da immer mal wieder Treiber, doch die generelle Unterstützung war auch bei moderner Hardware gegeben. Microsoft konnte den Aufwand der Validierung neuer Systeme damals auch leisten. Bei der Veröffentlichung von Windows 8 hat Microsoft diese Taktik beispielsweise nicht angewandt und Windows-7-Nutzern weiter alle Möglichkeiten offengelassen. Auch damals hätte sich dies zum Durchsetzen des neuen Betriebssystems durchaus angeboten.

Diesen Validierungsaufwand will sich Microsoft jetzt sparen. Mit den neuen Hindernissen müssen Anwender, die lieber weiter Windows 7 einsetzen wollen, wohl aus Sicherheitsgründen auf Windows 10 aktualisieren, wenn sie einen neuen Prozessor verwenden. Auch Unternehmen, die eine Windows-7-Basis haben und für den Wechsel auf Windows 10 noch nicht bereit sind, müssen Investitionen verschieben oder ältere Hardware kaufen. Windows 10 wird zwar zunehmend besser, doch gerade Unternehmen verlassen sich gern auf das Support-Versprechen von Microsoft, das das Unternehmen erst vor etwas über einem Jahr brach. Für viele Unternehmen ist das nicht genug Zeit für die Vorbereitung.

Windows 7 befindet sich derzeit bis zum Jahr 2020 im Extended Support, der eigentlich das Schließen von Sicherheitslücken beinhaltet. Windows 8.1 gilt bis Anfang 2018 als vollständig unterstütztes Betriebssystem, seit diesem Jahr allerdings mit Einschränkungen.

Auch die LTSB-Version ist betroffen

Für Windows 10 gelten diese neuen Einschränkungen auch. Microsoft hat deutlich gemacht, dass jede zukünftige Prozessorgeneration nur mit der jeweils aktuellen Windows-10-Version funktionieren wird. Die Versionen 1511, 1607 und vielleicht sogar 1703 dürften bis zur nächsten Prozessorgeneration schon wieder abgelöst werden. Das gilt laut den FAQ auch für die Windows 10 Long Term Servicing Branches (LTSBs): "Zukünftig veröffentlichte Chip-Generationen werden über die Veröffentlichung zukünftiger Windows-10-LTSB-Versionen unterstützt, die für die entsprechenden Systeme bereitgestellt werden können. So können wir uns auf die tiefgreifende Integration von Windows und der Prozessoren konzentrieren und eine maximale Zuverlässigkeit und Kompatibilität mit früheren Prozessorgenerationen und Plattformen erhalten." Wer eine LTSB-Version einsetzt, sollte dies beim Kauf von neuer Hardware beachten.


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kleiner 30. Apr 2017

Nichts ist kostenlos. Dafür geben wir jetzt unsere Daten her und dieses OS reift beim...

My1 19. Apr 2017

sehe ich auch so und wenn man etwas ahnung hat modded man sich die schwächen der...

My1 19. Apr 2017

könnte man dem system nicht vorgaukeln dass es keine kaby lake ist?

abufrejoval 19. Apr 2017

Microsoft hat das Timing wohl so gewählt, um Kaby Lake mit Ryzen in einen Topf werfen zu...

My1 18. Apr 2017

bin ich eh zu faul für. aber ein cookie kann ja nur getrackt werden wenn dieser auch...



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