Windows 7: Staatsanwaltschaft bereitet Anklage im PC-Fritz-Fall vor

Ein PC-Fritz-Beschäftigter sitzt noch in Haft. Nun will die Staatsanwaltschaft Halle wohl Anklage erheben.

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Windows 7: Staatsanwaltschaft bereitet Anklage im PC-Fritz-Fall vor
(Bild: PC Fritz/Screenshot: Golem.de)

Die Staatsanwaltschaft Halle bereitet eine Anklage im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen den Softwarehändler PC Fritz vor. Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung richtet sie sich nicht gegen den Firmengründer und ehemaligen Chef Maik Mahlow, sondern gegen eine andere Person, die derzeit noch in Haft sitzt.

Mahlow war zuvor bei dem Unternehmen ausgestiegen, wollte mit der Polizei zusammenarbeiten und hatte sich selbst als reinen Strohmann bezeichnet. Seine früheren Geschäftspartner hätten ihm gedroht, ihn bei einem Ausstieg zu foltern oder zu erschießen.

Im April 2014 wurden drei PC-Fritz-Betreiber festgenommen. In Berlin wurden Wohn- und Geschäftsräume der Festgenommenen von Zollfahndern durchsucht. Ihnen wird vorgeworfen, gefälschte Windows-7-Lizenzen verkauft zu haben.

Durchsuchungen in Berlin und Halle gab es bereits im September 2013. Laut Microsoft seien 18 verschiedene Objekte durchsucht und rund 100.000 verdächtige Datenträger mit Microsoft-Software sichergestellt worden. Microsoft habe zuvor zahlreiche von PC Fritz verkaufte Datenträger als illegale Kopien identifiziert und Strafanzeige erstattet. Wie ein Microsoft-Sprecher Golem.de sagte, seien die Büros bei der Durchsuchung menschenleer gewesen. Windows 7 in der Professional Version (64 Bit) wird von PC Fritz für 29,90 Euro angeboten. PC Fritz hatte danach eine einstweilige Verfügung gegen Microsoft erwirkt. Der Softwarehersteller war dadurch nicht mehr berechtigt zu sagen, dass PC Fritz "gefälschte Software und Raubkopien des Betriebssystems Windows 7 vertreibt oder besitzt" oder dass diese "Sicherungskopien nachempfunden" seien.

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