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Windows 7 Pro 64 Bit: PC Fritz kann Windows-7-Version nicht liefern
(Bild: Fritz.de)

Windows 7 Pro 64 Bit: PC Fritz kann Windows-7-Version nicht liefern

Windows 7 Pro 64 Bit: PC Fritz kann Windows-7-Version nicht liefern
(Bild: Fritz.de)

PC Fritz bewirbt Windows 7 weiter auf seiner Homepage. Doch wer Windows 7 Professional in der 64-Bit-Version bestellt, wird nicht beliefert. Schuld seien Probleme mit dem Zulieferer.

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Kunden, die bei PC Fritz das Betriebssystem Windows 7 bestellen, werden derzeit offenbar nicht immer beliefert. Das geht aus E-Mails eines Käufers hervor, die Golem.de vorliegen. Die Software wird weiter prominent auf der Webseite von PC Fritz mit Artikel sofort lieferbar beworben.

Ein Kunde hatte im Februar 2014 Windows 7 Professional in der 64-Bit-Version bestellt und am 20. Februar bezahlt.

Am 21. Februar 2014 teilte der Anbieter mit: "Lieber Kunde, unglücklicherweise haben wir aktuell einen Lieferengpass bei den Windows 7 Professional 64-Bit Datenträgern. Gerne bieten wir Ihnen den Umtausch in ein Windows 7 Professional 32-Bit oder das Windows 7 Home Premium 64-Bit an." Der Differenzbetrag werde erstattet, hieß es weiter.

Alternativ könne PC Fritz dem Kunden auch den "Key vorab zusenden". Mit diesem lasse sich auch "eine Testversion aktivieren, die damit zur Vollversion" werde, so das Unternehmen. "Es ist absolut legal und kostenfrei sich einen Windows 7 Installationsdatenträger im Internet herunterzuladen. Die Lieferung des Windows 7 Pro 64-Bit Datenträgers wird noch mindestens zehn Werktage in Anspruch nehmen", schrieb PC Fritz. Eine 30-Tage-Demo der 64-Bit-Version des Microsoft-Betriebssystems lasse sich vom Server des Computermagazins Chip herunterladen, rät PC Fritz.

Am 17. März 2014 schrieb der Support von PC Fritz auf Anfrage des Kunden: "Leider hat uns unser Zulieferer noch kein Zustelldatum genannt." Falls der Kunde die Bestellung widerrufen wolle, müsse die Bankverbindung für die Rücküberweisung mitgeteilt werden.

Die Staatsanwaltschaft für Organisierte Kriminalität in Halle hatte am 18. September 2013 Geschäfts- und Lagerräume der Firma PC Fritz sowie Privatwohnungen in Berlin und Halle durchsucht. Das Unternehmen wurde verdächtigt, illegale Kopien des Microsoft-Betriebssystems Windows 7 als Originale verkauft zu haben.

Windows 7 in der Professional Version (64 Bit) wurde von PC Fritz für 29,90 Euro angeboten. Derzeit soll die Software dort 39,90 Euro kosten.

PC Fritz hatte im September 2013 eine einstweilige Verfügung gegen Microsoft erwirkt. In dem Dokument des Landgerichts Köln heißt es, dass Microsoft nicht mehr berechtigt sei festzustellen, dass PC Fritz "gefälschte Software und Raubkopien des Betriebssystems Windows 7 vertreibt oder besitzt" oder dass diese "Sicherungskopien nachempfunden" seien.

PC Fritz hat Anfragen von Golem.de zu den Lieferengpässen nicht beantwortet. Microsoft wollte sich dazu nicht äußern.

Nachtrag vom 17. März 2014, 17:52 Uhr

PC Fritz erklärte Golem.de, dass es sich um einen "kurzfristigen Lieferengpass handelt, welcher in Kürze behoben ist und selbstverständlich alle Kunden ordnungsgemäß beliefert" würden.


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Hu5eL 20. Mär 2014

Perfekt, wenn du jetzt noch sagst welche Glaskugel das ausgespuckt hat, leihe ich mir...

gadthrawn 19. Mär 2014

Ist wohl doch länger her, aber hier das Zitat CT 4/14 'Bei Windows 7 behalf sich so...

HerrMannelig 19. Mär 2014

Ja da glaube ich auch nicht dran ^^ Der Typ ist einfach ein Witz ^^ Mit Winter meinte...

crazypsycho 18. Mär 2014

Also das die Firmenadressen nicht existieren kann man aber auch selbst nachprüfen. Auch...

ansi4713 18. Mär 2014

Im Prinzip ja, aber es soll totzdem noch Leute geben, die ein Betriebssystem aufsetzen...



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