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Windows 7: PC-Fritz-Mitarbeiter verhaftet

Zollfahnder haben laut Staatsanwaltschaft Halle drei Betreiber des Onlineshops PC Fritz verhaftet und deren Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Ihnen wird vorgeworfen, gefälschte Windows-7-Lizenzen verkauft zu haben.
/ Lars Sobiraj
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Bild: Matt Stroshane/Getty Images

Zollfahnder haben in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Halle drei Betreiber des Onlineshops PC Fritz festgenommen und Wohn- und Geschäftsräume in Berlin durchsucht. Laut der Staatsanwaltschaft Halle wird den Verdächtigen vorgeworfen, gefälschte Windows-7-Lizenzen nach Deutschland eingeführt und zum Verkauf angeboten zu haben.

In den Wohn- und Geschäftsräumen seien erneut umfangreiche Beweismittel wie schriftliche Unterlagen und elektronische Speichermedien sowie rund 2.000 DVDs sichergestellt worden, auf denen das Betriebssystem Windows 7 mit den gefälschten Lizenzen gespeichert sein soll.

Die Vollstreckung der Haftbefehle sei gegen die Hauptverantwortlichen der Firma insbesondere wegen der Wiederholungsgefahr erfolgt. Der Online-Shop ist aber weiterhin erreichbar. Weitere Maßnahmen werden laut der zuständigen Staatsanwältin vorbereitet. Aufgrund der laufenden Ermittlungen kann die Staatsanwaltschaft Halle allerdings keine weiteren Details bekanntgeben.

Bereits im September 2013 durchsuchten Zollfahnder im selben Ermittlungsverfahren zahlreiche Wohn- und Geschäftsräume in Halle und Berlin. Dabei stellten sie unter anderem rund 170.000 Datenträger sicher. Die stichprobenweise Begutachtung dieser Datenträger erbrachte, dass es sich bei den Lizenzen der Windows-7-Datenträger durchweg um Fälschungen handelte. Trotz der Durchsuchungen und Beschlagnahmungen wurde der Vertrieb fortgesetzt.


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