• IT-Karriere:
  • Services:

Windows: 250 Millionen Euro des Staatshaushalts gehen an Microsoft

Windows, Office, Active Directory: Deutsche Behörden kaufen Microsoft-Software. Das ergibt die Untersuchung der Partei Die Linke. Bis Mai 2019 sollen sogar 250 Millionen Euro dafür aufgewendet werden. Diese Abhängigkeit sei ein Risiko.

Artikel veröffentlicht am ,
Deutsche Behörden kaufen Microsoft-Produkte.
Deutsche Behörden kaufen Microsoft-Produkte. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Deutsche Behörden sind wohl von Microsofts Produkten überzeugt: Etwa 250 Millionen Euro will die Bundesregierung für Windows 10, Office und Server-Derivate bis zum Mai 2019 ausgeben. Das berichtet der Spiegel in der aktuellen Printausgabe. Die-Linke-Politiker Victor Perli entnimmt diese Werte Zahlen aus dem Bundeshaushalt. 43,5 Millionen Euro seien allein 2015 für Lizenzen ausgegeben worden, 74 Millionen Euro im Jahr 2017.

Stellenmarkt
  1. Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
  2. Universitätsklinikum Münster, Münster

Perli vertritt die Meinung, dass dieser Fokus auf Microsoft ein großes Risiko birgt. "Die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter ist nicht nur teuer, sondern eine Gefahr für die IT-Sicherheit", sagt er. Er fordere zudem eine Offenlegung des Quellcodes der genutzten Software. Damit wäre ersichtlich, welche Daten an welche Instanzen kommuniziert werden. Das ist gerade bei Windows 10 schon seit dem Release eine umstrittene Debatte.

Behörden nutzen bekannte Software

Allerdings wird das aus Wettbewerbssicht seitens Microsoft wohl nicht passieren - zumindest nicht für das Betriebssystem selbst. Deutsche Behörden nutzen auch viele weitere Produkte von Microsoft, darunter Office 365. Microsoft bietet dafür spezielle Government-Lizenzen an. In Deutschland ist das noch einmal eine an Datenschutzrichtlinien angepasste Version.

Schon der Fehlschlag des Limux-Projekts zeigt, dass deutsche Behörden lieber das benutzen, was sie bereits seit Jahren kennen. Statt einer Linux-Distribution und Open-Source-Software war das in diesem Fall Windows 10 und Office 365. Das Problem laut Regierung: Eine Migration sei zu teuer, bereits auf Windows angepasste Software neu zu enwickeln ebenso - wohlgemerkt sind das teils Anwendungen für Windows XP und 2000. Und dann ist da noch der Faktor der Schulungen des Personals. Da sei es preiswerter, beim Altbekannten zu bleiben: bei Windows und Office 365.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Mithrandir 19. Apr 2018

"Du zuerst!" "Nein, du!" "Nein, du!" "Nein, du!" Glückwunsch, so funktioniert das...

plutoniumsulfat 17. Apr 2018

Joa eben, und demnächst wollen sie mehr Geld. Und im Jahr darauf noch mehr. Und in 3...

anatol.kayser 17. Apr 2018

Die Behördensoftwarehersteller haben allerdings verschlafen diese zu nutzen. Das Internet...

Vinnie 16. Apr 2018

na wenn Sie meinen mit 50Mrd im Jahr die gesamte Hard und Softwarekette der US Firmen zu...

RipClaw 16. Apr 2018

Du gehst hier davon aus das die Mitarbeiter keine Schulung benötigen wenn Windows...


Folgen Sie uns
       


Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte)

Wir haben Siri, den Google Assistant und Alexa aufgefordert, uns zu Weihnachten etwas vorzusingen.

Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte) Video aufrufen
Resident Evil 3 im Test: Geht-so-gruselige Action in Raccoon City
Resident Evil 3 im Test
Geht-so-gruselige Action in Raccoon City

Die Neuauflage des Klassikers Resident Evil 3 hat eine schicke Grafik, eine interessante Handlung - und sehr viel Action.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Das wohl peinlichste Milchgesicht der Videospielgeschichte
  2. Horror Capcom stellt neue Version von Resident Evil 3 vor

Coronakrise: IT-Freelancer müssen als Erste gehen
Coronakrise
IT-Freelancer müssen als Erste gehen

Die Pandemie schlägt bei vielen IT-Freiberuflern schneller zu als bei Festangestellten. Schon die Hälfte aller Projekte sind gecancelt. Überraschung: Bei der anderen Hälfte läuft es weiter wie bisher. Wie das?
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Buglas Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser
  2. Coronavirus Media Markt und Saturn stoppen Mietzahlungen
  3. Corona Besitzer von Media Markt Saturn beantragt Staatshilfe

Raumfahrt: Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder
Raumfahrt
Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder

Golem.de geht auf Zeitreise, nachdem der Satellit LES-5 aus den Zeiten des Vietnamkriegs wieder Funksignale aus dem All sendet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Internetnutzung Russische Rakete bringt 34 Oneweb-Satelliten ins All
  2. SpaceMobile Vodafone investiert in Satellitennetz für LTE und 5G
  3. Vernetzes Fahren Autokonzern Geely baut Satelliten für eigene Konstellation

    •  /