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Windows 11: Updates bei Windows-Installation sind künftig überspringbar

User sollen sich entscheiden können, ob sie direkt Windows 11 aktualisieren oder lieber schneller auf den Desktop kommen wollen.
/ Oliver Nickel
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Nicht alle möchten Windows 11 direkt bei der Ersteinrichtung aktualisieren. (Bild: Pixabay.com)
Nicht alle möchten Windows 11 direkt bei der Ersteinrichtung aktualisieren. Bild: Pixabay.com / Pixabay-Inhaltslizenz

Microsoft hat sich für das Jahr 2026 vorgenommen, Windows 11 für die meisten Nutzer zu verbessern. Eine erste Maßnahme betrifft direkt die Ersteinrichtung. Laut dem X-Account Ariaupdated(öffnet im neuen Fenster), der eigenen Aussagen zufolge mit der Windows-Administration zu tun hat, wird der automatische Updatezwang bei der Einrichtung eines neuen PCs aufgehoben.

User können stattdessen entscheiden, ob sie den teils langwierigen Prozess überspringen und direkt auf den Desktop geführt werden möchten. "Wenn Sie sich entscheiden, die Updates zu überspringen, werden die neuen Funktionen und Sicherheitspatches nicht angewandt", schreibt Ariaupdated. Entsprechende Updates können dann im Nachhinein über Windows Update heruntergeladen und automatisch installiert werden.

Microsoft hat bislang nicht bestätigt, ob mit der Änderung auch der Microsoft-Accountzwang bei der Ersteinrichtung abgeschafft wird. Entsprechende Pläne hatte das Unternehmen bereits vor einigen Wochen indirekt angekündigt. Es wird in Zukunft also eventuell wieder möglich sein, Windows 11 ohne Umwege mit einem lokalen Konto einzurichten.

Windows-Updates länger pausieren

Microsoft testet laut dem Magazin Windows Latest(öffnet im neuen Fenster) zudem ein weiteres Feature. Offenbar wird es bald möglich sein, Windows-Updates für unbestimmte Zeit zu pausieren. Aktuell bietet das Betriebssystem eine Aufschiebung von einer bis fünf Wochen an. Danach muss (bei Privat-PCs) ein entsprechendes Update installiert werden, was zu Unterbrechungen im Arbeitsablauf führen kann.

So pausierte Updates sollen Windows zudem nicht mehr zum Neustart zwingen. Stattdessen soll das Konzept des monatlichen Neustarts eingeführt werden. Windows 11 soll demnach maximal einmal im Monat einen Reboot erzwingen, um Änderungen zu speichern. Allerdings ist nicht klar, wie lang die maximale Pausenzeit sein darf. Schließlich ist es auch wichtig, das Betriebssystem wenigstens einigermaßen aktuell und damit sicherer zu halten.


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