Windows 11: Paint kann Hintergründe in Bildern entfernen

Aktuell testet Microsoft ein Feature, das normalerweise in kostenpflichtigen Apps existiert. Paint erkennt Hintergründe und entfernt sie.

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Paint kann künftig auch Hintergründe erkennen und entfernen.
Paint kann künftig auch Hintergründe erkennen und entfernen. (Bild: Microsoft)

Microsoft testet immer mehr experimentelle Funktionen in der Bildbearbeitungssoftware Paint. Eine neue Idee ist es, Hintergründe von Bildern zu erkennen und sie von den eigentlichen Hauptmotiven zu trennen. So sollen Hintergründe aus dem Bild entfernt werden können – mit nur einem Klick. Das neue Feature wird aktuell im Insider Build 11.2306.30.0 getestet.

Bisher ist das nur über erweiterte und meist kostenpflichtige Programme wie Adobe Photoshop oder zeitintensiv per Hand machbar. Der Hintergrundentferner in Paint ist direkt in das Ribbonmenü der App integriert und laut Microsoft neben dem Auswahlrechteck zu finden. Übrigens kann das Auswahlrechteck auch genutzt werden, um nur einen Teil des Motivs damit zu bearbeiten.

Für Weiterverwendung andere App nutzen

In einem Beispiel zeigt Microsoft die Funktion in Aktion. Dabei werden die offensichtlichen Hauptmotive im Vordergrund, hier ein Mensch und ein Vogel, erkannt. Der Rest des Bildes wird gelöscht und durch den typischen weißen Hintergrund ersetzt. Transparenzebenen existieren hier weiterhin nicht. Wollen User die Motive nun beispielsweise mit einem anderen Hintergrund nutzen, müssen sie mit einer anderen App zuerst den weißen Hintergrund entfernen und anschließend eine neue Hintergrundebene anlegen.

Paint leistet also nur den ersten Schritt der Vorarbeit, um beispielsweise Fotomontagen zu erstellen. Aktuell fehlen der App grundlegende Features, wie etwa übereinanderliegende und verschiebbare Bildebenen. Ein externes Tool wie Photoshop oder Gimp ist für wirkliche Bildbearbeitung also weiterhin Pflicht. Möglicherweise arbeitet Microsoft aber bereits an weiteren Features, um die bisher relativ losgelöste Hintergrunderkennung besser nutzen zu können.

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