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Windows 11 on ARM: Erste Laptops mit Nvidia-Chip sollen im Frühjahr kommen

Die Laptops basieren auf dem Nvidia N1 und N1X. Die nutzen eine Kombination aus ARM -Kernen und Nvidia -GPU.
/ Oliver Nickel
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Der DGX Spark ist der erste Rechner mit Nvidias ARM-Chip. (Bild: Nvidia)
Der DGX Spark ist der erste Rechner mit Nvidias ARM-Chip. Bild: Nvidia

Nvidia arbeitet seit einiger Zeit zusammen mit Mediatek an einem neuen SoC für den Einsatz in Laptops mit Windows 11. Laut Insider-Informationen des taiwanischen Magazins Digitimes(öffnet im neuen Fenster) werden erste Geräte mit dem Nvidia N1 und N1X im ersten Quartal 2026 erwartet. Microsoft hat dafür bereits das 26H1-Update vorbereitet. Damit soll das Betriebssystem auf künftige ARM-Geräte vorbereitet werden.

Mediatek soll sich um den CPU-Teil kümmern, der auf der ARM-Architektur basiert. Der N1X-Chip wurde unter anderem bereits in Nvidias DGX Spark verwendet und verwendet 20 ARM-Cores. Auf dem Chip sind zudem 128 GByte RAM verbaut, der als Shared-Memory auch der Grafikeinheit zur Verfügung steht. Der Spark ist nämlich ein Mini-PC für die Nutzung als KI-Entwicklungsmaschine. Dort wird unter anderem eine Grafikeinheit der Grace-Blackwell-Serie, genauer gesagt der GB10-Chip, verwendet.

Maximal 128 GByte RAM?

Mögliche Consumer-Geräte mit N1X und N1 werden wohl nicht auf die vollen 128 GByte RAM und 20 Cores zugreifen. Für Endkunden reichen weniger Ressourcen auch meist aus, wenn sie dafür ein Gerät für einen vertretbaren Preis erwerben können. Dabei soll der N1X mehr Kerne und GPU-Einheiten aktivieren. Der N1 bildet die weniger leistungsstarke Budget-Alternative, bei der mehrere Cores abgeschaltet sind.

Wie viele Cores die Laptops haben werden, ist bisher noch nicht bekannt. In geleakten Benchmarks vom Juni 2025 konnte sich der N1X etwas hinter dem AMD Ryzen AI Max+ 395 platzieren. Pro Core war aber der Apple M4 besser. Es ist wahrscheinlich, dass der M5 und die kommenden M5 Pro und Max einen größeren Vorsprung zu Nvidias Chip haben. Dessen Nachfolger, der N2X, soll dann 2027 folgen.


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