Windows 11: Microsoft empfiehlt 32 GByte RAM für Gaming-PCs
Microsoft hat ein aktualisiertes Supportdokument(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht, das die Gemeinsamkeiten optimaler Gaming-Systeme unter Windows 11 beschreibt. Darin wird insbesondere die Kapazität des Arbeitsspeichers thematisiert.
Während 16 GByte RAM bisher oft als Standard galten, bezeichnet Microsoft dies nun lediglich als "Minimum" für moderne PCs. Für ein reibungsloses Spielerlebnis ohne Einschränkungen wird ein Upgrade auf 32 GByte empfohlen.
Dem Leitfaden zufolge beeinflusst die RAM-Kapazität maßgeblich, wie flüssig ein System mehrere Anwendungen gleichzeitig verarbeiten kann. Während 16 GByte für alltägliche Produktivität und leichte kreative Arbeiten als ausreichend angesehen werden, sind 32 GByte die Wahl für Nutzer, die viele anspruchsvolle Programme parallel betreiben.
Multitasking und steigende Anforderungen
Microsoft nennt hier explizit das Ausführen von Spielen zusammen mit Webbrowsern oder Streaming-Tools als Szenario, das von dem größeren Puffer profitiert.
Zwar kündigte das Unternehmen Anfang des Jahres an, Beschwerden über eine mangelhafte Speicheroptimierung in Windows 11 zu adressieren, die entsprechenden Korrekturen stehen jedoch noch aus. In der Zwischenzeit bleibt der Einbau von mehr physischem Arbeitsspeicher die einzige Lösung, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen.
Warten auf Windows K2
Die Empfehlung fällt in eine Phase, in der die Beschaffung von Arbeitsspeicher aufgrund von Knappheit erschwert sein kann. Dies führt dazu, dass Nutzer vermehrt optimierte Betriebssysteme wie Linux-Distributionen oder MacOS als Alternativen in Betracht ziehen.
Hoffnung auf eine bessere Ressourcenverwaltung verspricht das geleakte Projekt Windows K2. Diese kommende Version soll eine verbesserte Gesamtleistung und Zuverlässigkeit bieten.
Bis zur Markteinführung müssen Anwender jedoch ihre bestehende Hardware aufrüsten, um unter Windows 11 optimale Ergebnisse zu erzielen. Es bleibt abzuwarten, ob die Nutzer bereit sind, in zusätzliche Hardware zu investieren, oder ob das Interesse an ressourcensparenden Alternativen weiter zunimmt.
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