Windows 11: Großes Windows-Update bringt KI-Bing in die Taskleiste

Microsoft geht einen großen Schritt und integriert das KI-gestützte Bing in Windows 11. Das Februar-2023-Update bringt noch viel mehr.

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Bing und Windows 11 wollen zusammenpassen.
Bing und Windows 11 wollen zusammenpassen. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Microsoft wird das KI-gestützte Bing nun auch direkt in Windows 11 integrieren. Die Funktion ist dann über das Suchfeld innerhalb der Taskleiste erreichbar. Bisher wurde das auf ChatGPT basierende Bing als unfertige Version nur isoliert in einer Webumgebung getestet. Es überrascht, dass Microsoft diesen doch recht großen Schritt wagt. Bing mit KI-Chat ist in dem neuen Februar-2023-Update für Windows 11 enthalten, welches bereits über Windows Update verteilt werden soll.

Laut Microsofts Windows-Chef Panos Panay soll das neue Bing künftig für alle User freigeschaltet werden. Aktuell gilt das aber nur für Windows-User, die bereits Teil der Testgruppe für Bing sind. Alle Microsoft-Accounts können sich dafür anmelden. Dazu gibt es noch eine Warteliste - Microsoft schaltet nach und nach immer mehr Accounts für das neue Bing frei.

Bessere Webcam-Effekte

Das Februar-2023-Update bringt aber noch weitere Features für Windows 11. Unter anderem erweitert Microsoft die App Phone Link für iOS-Geräte. Kunden können ihr iPhone mit dem Windows-System verbinden und dort etwa auf iCloud-Daten zugreifen und Nachrichten empfangen.

Außerdem sollen die Windows Studio Effects, mit denen sich das eigene Webcambild anpassen lässt, nun direkt in die Taskbar integriert werden. Die Effekte können etwa den Hintergrundunschärfeeffekt einstellen oder einen automatischen Bildausschnitt wählen. Außerdem kann die KI-gestützte Software Pupillen digital so nachbearbeiten, dass sie immer in die Kamera schauen.

Microsoft überarbeitet die in Windows 11 integrierte Chat-App. Diese zeigt ein Vorschaubild des eigenen Kamerasignals direkt nach dem Start an. Es soll zudem einfacher sein, einen direkten Link zu einem Call zu teilen und ältere Text-Konversationen einzusehen.

Notepad mit Tabs

Die Widgets-Ansicht wurde seit dem Release von Windows 11 vor etwa einem Jahr kaum angefasst. Nun ergänzt Microsoft das Feature um weitere Apps. Dazu gehören Phone Link, der Xbox Game Pass und Partnerapps von Spotify und Meta. Entwickler sollen mit den neuen Developer-Tools für Widgets auch ihre eigenen Mini-Apps für die Ansicht bauen können. Microsoft stellt eine Übersicht über Features und Style-Richtlinien in einem Support-Post bereit.

Das Februar-2023-Update integriert weiterhin diverse Features, über die auch Golem.de in der Vergangenheit bereits berichtete. So werden das Notepad mit mehreren Tabs und Bildschirmaufzeichnungen im Videoformat ins Snipping-Tool integriert. Der Touchscreen-Modus in Windows 11 enthält zudem eine einklappbare Taskleiste, um den vorhandenen Desktopplatz zu maximieren.

Business-Kunden erhalten eine neue KI-gestützte Suche, wenn sie in einer Azure-Active-Directory-Domain eingebunden sind. Darüber sollen sich Dateien organisieren und schneller finden lassen. Zudem wird eine neue Microsoft-365-App eingeführt. Damit lassen sich gemietete Cloud-PCs mit Windows 11 starten und verwalten.

Microsoft bringt das Februar-2023-Update bereits heraus. Kunden können es etwa mittels Windows Update manuell suchen und installieren.

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mdschw 06. Mär 2023

Dann schnurstracks in die Kommentarsektion!

Jakelandiar 01. Mär 2023

Jop. Vor allem wenn man weiß wo die Daten herkommen... Google :-) Wenn Google nun...

yinyangkoi 01. Mär 2023

Wenn zwei Firmen wettrüsten, freut sich der Konsument

meinoriginaluse... 01. Mär 2023

ich würds halt gern installieren, mir wird das aber noch nicht angeboten. Bräuchte also...



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