Windows 10X: Microsoft bringt Emulatoren und Tools für Dual-Screen-Geräte

Ob Android oder Windows 10X: Ohne passende Applikationen werden sich Dual-Screen-Geräte nicht durchsetzen. Deshalb bringt Microsoft mit langem Vorlauf bereits Entwicklertools und Emulatoren für die neue Gerätekategorie heraus. Damit können Developer den ungewöhnlichen Formfaktor testen.

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Microsoft bereitet Developer auf Dual-Screen-Geräte vor.
Microsoft bereitet Developer auf Dual-Screen-Geräte vor. (Bild: Microsoft)

Microsoft bereitet viele neue Entwicklertools für den kommenden Launch von Windows 10X und vielen neuen Dual-Screen-Geräten vor. Das Unternehmen bietet etwa ein Preview SDK für Android an. Ergänzend dazu gibt es einen Emulator für die Entwicklungsumgebung Android Studio, der ein virtuelles Dual-Screen-Gerät simuliert - inklusive Scharnierausrichtung, Darstellung der Displayränder, Gestensteuerung und weiterer Parameter.

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Passend dazu erhalten Android-Entwickler Java-APIs, mit denen Apps für Geräte mit zwei Bildschirmen erstellt werden können. Zunächst sollen diese für das Format des Surface Duo optimiert sein. Theoretisch sollten sich die APIs aber auch für das Entwickeln von Programmen für Geräte wie das Galaxy Fold eignen.

Neben den Android-Tools will Microsoft ab dem 11. Februar 2020 auch eine Vorschauversion der Windows-SDK für Windows 10X veröffentlichen. Diese enthält den Microsoft Emulator, eine virtuelle Windows-10X-Maschine mit zwei Bildschirmen, die auf Hyper-V gehostet wird. Der Emulator ist kompatibel mit herkömmlichen Win32-Anwendungen und UWP-Apps. Die App hat relativ hohe Systemanforderungen: Eine Vier-Kern-64-Bit-CPU, mindestens 8 GByte RAM und eine DirectX11-fähige GPU sind empfohlen.

Scharnierposition ist wichtig

Auch hier werden Scharnierpositionen noch einmal ausführlich erwähnt. Dies wird wohl ein wichtiger Zustand für Dual-Screen-Programme sein, denn es ist wichtig, ob ein Gerät komplett ausgeklappt als Tablet oder seitlich auf dem Tisch gestellt als Laptop genutzt wird. Je nach Position muss sich so der Bildschirminhalt auf jedem Teildisplay ändern.

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Microsoft nennt bereits einige vorgegebene Layouts. Extended Canvas streckt ein Vollbild über zwei Bildschirme, Master-Detail zeigt eine Auswahlliste auf der einen und die Detailansicht auf der anderen Seite. Two Page zeigt jeweils eine Seite auf jedem Display - ähnlich wie ein Buch. Dual View zeigt zwei verschiedene Ansichten desselben Programms auf jeweils einem Screen, etwa die Seiten- und 3D-Ansicht in Blender. Companion Pane stellt eine Eingabemethode auf der einen und die Anzeige auf einem anderen Display dar.

Entwickler können sich zum 11. Februar für den Microsoft-365-Developer-Day anmelden, der online stattfindet. Dieser soll sich um die Entwicklung von Apps für Dual-Screen-Geräte drehen.

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