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Windows 10 versteckt sich in anderem Gewand

Der Datei-Explorer unterscheidet sich stark vom Windows Explorer in Windows 10. Hier bekommen wir nur fünf Unterverzeichnisse präsentiert, die an die persönlichen Ordner im Windows-Benutzerverzeichnis erinnern: Downloads, Dokumente, Bilder, Musik und Videos.

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Es scheint, als müssten wir alle unsere Dateien in diesen fünf Zweigen sortieren. An Systemverzeichnisse oder andere Partitionen kommen wir mit diesem Tool noch nicht heran. Zumindest lassen sich eigene Ordner innerhalb der fünf Pfade anlegen.

Dabei sehen wir, dass sich unter der sehr eingeschränkten Ordnerstruktur ein herkömmliches Windows-10-System verbirgt. Das wird klar, wenn wir etwa Win32-Applikationen auf Windows 10X installieren wollen. Über den Installations-Wizard und den darin integrierten Datei-Explorer einiger Programme erkennen wir die Verzeichnisebenen von Windows 10 wieder.

Win-32-Unterstützung muss besser werden

Wir merken also: Nicht nur ist Windows 10X ein Namensvetter von Windows 10, es basiert auch komplett darauf. Allerdings gibt es Einschränkungen: Die genannten Win32-Apps sind derzeit kaum nutzbar. Zwar können wir etwa das Tool 7-Zip installieren, es allerdings nicht für das Entpacken von Dateien nutzen.

Generell sind Win32-Programme langsamer, da das Betriebssystem sie in einem Container ausführt. Diese zusätzliche Virtualisierungsebene sorgt für merkliche Leistungseinbrüche, wie wir sie auch bei Windows-10-on-ARM beobachtet haben.

Es ist uns auch des Öfteren passiert, dass Win32-Software das Betriebssystem abstürzen ließ. Zudem funktioniert die GPU-Beschleunigung noch nicht richtig. So können wir zum Beispiel die Netflix-App zwar starten, darin aber keine Serien und Filme anschauen.

  • Zwei Fenster nebeneinander sind in Windows 10X möglich. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das Action Center hat viele Einstellungsmöglichkeiten. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Der Compose-Modus blendet eine Tastatur auf einem Bildschirm ein. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Auch zwei Browser-Tabs nebeneinander funktionieren. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Taskansicht erinnert an Windows 10. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Eine laufende Instanz benötigt viele Ressourcen. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Apps erreichen Nutzer über eine Tafel, ähnlich wie in Android. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Der Datei-Explorer ist sehr simpel. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Entwickler können verschiedene Gerätepositionen simulieren. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Windows 10X im Tablet-Modus (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • 8 GByte RAM sollten es schon sein. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Browserfenster über zwei Bildschirme gespannt (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Wir können Fenster auch an den Ecken  einrasten. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Hinter dem simplen Dateisystem steckt sichtlich Windows 10. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Hinter dem simplen Dateisystem steckt sichtlich Windows 10. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Klar hat Microsoft das neue Betriebssystem primär auf UWP-Applikationen aus dem Store und für das eigene Ökosystem ausgerichtet. Nicht umsonst gibt es einen nur für den Cloudspeicher Onedrive ausgerichteten Dateimanager. Auch stellt sich das Unternehmen Microsoft 365 als die beste Bürosoftware für das OS vor.

Microsoft sollte hier aber auf jeden Fall nachbessern. Denn Produkte wie Windows 10S haben gezeigt, dass Anwender ein eingeschränktes Windows-OS nicht gerne hinnehmen, auch wenn das Unternehmen dies immer wieder erneut versucht. Es wäre sehr schade, wenn auch Windows 10X ein Nischendasein führt. Hier wurden sichtlich viele Ideen umgesetzt, die uns nach dem ersten Test von der Idee der Dual-Screen-Geräte mit Windows überzeugt haben.

  • Zwei Fenster nebeneinander sind in Windows 10X möglich. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das Action Center hat viele Einstellungsmöglichkeiten. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Der Compose-Modus blendet eine Tastatur auf einem Bildschirm ein. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Auch zwei Browser-Tabs nebeneinander funktionieren. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Taskansicht erinnert an Windows 10. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Eine laufende Instanz benötigt viele Ressourcen. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Apps erreichen Nutzer über eine Tafel, ähnlich wie in Android. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Der Datei-Explorer ist sehr simpel. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Entwickler können verschiedene Gerätepositionen simulieren. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Windows 10X im Tablet-Modus (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • 8 GByte RAM sollten es schon sein. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Browserfenster über zwei Bildschirme gespannt (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Wir können Fenster auch an den Ecken  einrasten. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Hinter dem simplen Dateisystem steckt sichtlich Windows 10. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Windows 10X im Tablet-Modus (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Zunächst muss sich das OS aber erst einmal auf einem Bildschirm beweisen, wenn es für 2-in-1-Geräte und Tablets angewendet wird. Microsoft hat nämlich erst vor kurzem die Dual-Screen-Idee nach hinten verschoben. Wir denken, dass Windows 10X allerdings nur dort wirklich gut funktionieren kann, da viele Funktionen des Betriebssystems auf das Management mehrerer Screens ausgelegt sind.

Die Planänderung gibt Microsoft und Drittherstellern allerdings die Chance, die neue Kategorie der Dual-Screen-Geräte zu verbessern und interessanter zu machen. Wir sind auf jeden Fall gespannt, was diese Zukunft bringt.

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 Jonglieren mit zwei Bildschirmen
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Dystopinator 26. Nov 2020

du weist doch dass moderner hard- und software der beschiss regiert, aufwendige lösungen...

cemetry 16. Mai 2020

@t_e_e_k: "sich für freie Software und Systeme Einzusetzten. Dies können wir nämlich im...

t_e_e_k 11. Mai 2020

Jedes feature ist eine potientielle sicherheitslücke. Eigentlich sogar hoch zwei, da...

t_e_e_k 11. Mai 2020

...wenn jede Anwendung in einen Container gepackt wird, dann ist das schon etwas mehr als...

BoMbY 09. Mai 2020

Mit solchen verkrüppelten Systemen werden die niemals einen Blumentopf gewinnen. Und der...


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