Windows 10: Windows-Defender-Dateien werden als fehlerhaft erkannt
Einige Nutzer haben seit einiger Zeit Probleme mit dem Windows-10-Tool System File Checker(öffnet im neuen Fenster) . Der Befehl sfc /scannow bezeichnet Dateien des Windows-Defender-Powershell-Modules als beschädigt und irreparabel. Betroffen sind alle derzeitigen Windows-10-Versionen ab 1607. Fehler wie "Hashes oder Dateiteile stimmen nicht überein" sind die Folge daraus. Das ist ein Bug, dem sich Microsoft anscheinend auch selbst bewusst ist. Das Unternehmen hat zu diesem Thema einen Support-Artikel erstellt. Betroffen sind alle Dateien im Verzeichnis "%windir%\System32\WindowsPowerShell\v1.0\Modules\Defender" .
Das Problem: Windows Defender hat einen neuen Update-Kanal, der Dateien innerhalb des Verzeichnisses durch neue Dateien ersetzt. Durch diese Maßnahme ändern sich die Prüfsummen der Dateien. Der System File Checker interpretiert diese allerdings als korrumpiert in der Annahme, dass sich die signierten Dateien von Windows Defender im Kerninstallationsimage von Windows 10 befinden und sich daher von außen nicht ändern.
Behandlung: warten und ignorieren
Die neuen Dateien sind laut Entwickler allerdings mit einem Microsoft-Zertifikat signiert, deren Herkunft das Betriebssystem vertraut. Aus diesem Grund funktioniert Windows Defender auch nach der Fehlermeldung weiterhin. Ein simpler Workaround laut Microsoft ist es deshalb, die Fehlermeldungen bezüglich dieser Dateien einfach zu ignorieren.
Künftige Versionen von Windows 10 sollen das Problem nicht mehr aufweisen. Microsoft wird das Installationsimage mit den aktualisierten Windows-Defender-Dateien versehen. System File Checker sollte diese dann nicht mehr als fehlerhaft markieren.
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