Windows 10 Version 17xx-2: Stromsparmodus kommt für die nächste Windows-Version

Ein neues Power Throttling wird Teil des nächsten Windows-10-Updates. Microsoft erhofft sich eine recht deutliche Erhöhung der Akkulaufzeit. In der ersten Testphase sind jedoch alte Intel- und selbst neue AMD-Prozessoren ausgeschlossen. Das soll sich aber noch ändern.

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Der Task Manager zeigt an, wenn eine App von Microsoft als Hintergrund-App eingestuft wird.
Der Task Manager zeigt an, wenn eine App von Microsoft als Hintergrund-App eingestuft wird. (Bild: Microsoft)

Mit der Ankündigung des Windows-10-Builds 16176 zeigt sich eine der nächsten vielversprechenden Funktionen für das nächste Windows-10-Update alias Redstone 3. Power Throttling soll den Prozessor kontrollierter in einen niedrigen Power State schalten, um die Leistungsaufnahme zu reduzieren.

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Dazu versucht Windows, unwichtige Arbeiten zu erkennen. Hintergrund-Apps werden dann gebremst, um die CPU zu entlasten. Das funktioniert nicht unbedingt mit allen Anwendungen, aber dafür ist die Testphase da. Microsoft bittet um entsprechende Rückmeldungen, wenn die Einstufung einer Anwendung als geringe Priorität eine Fehleinschätzung war. Anwendungsentwickler müssen nichts machen. Die Funktion soll mit jeder Anwendung funktionieren. Es gibt auch Einstellungen, die ein Power Throttling verhindern.

Für die nächsten Monate soll es zudem eine Power-Throttling-API geben, mit der Entwickler ihre Anwendungen auf diese Funktion vorbereiten können, damit die Einstufung besser funktioniert. Der Entwickler entscheidet dann, dass bestimmte Arbeiten nicht das Power Throttling aktivieren.

Erst einmal nur mit Skylake und Kaby Lake

Das dedizierte Testen der neuen Builds im Hinblick auf die neue Stromsparfunktion lohnt sich nur für Besitzer sehr neuer Notebooks. Laut Microsoft werden derzeit nur Intels 6. und 7. Generation der Core-i-Prozessoren unterstützt. Wer kein Skylake- oder Kaby-Lake-System hat, wird die Funktion nicht testen können. In den nächsten Monaten soll die Unterstützung aber ausgeweitet werden. Zudem funktioniert Power Throttling nur, wenn kein Netzteil am Tablet oder Notebook angeschlossen ist. Desktop-Rechner profitieren ebenfalls nicht.

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Wie sehr die Akkukapazität besser ausgenutzt werden kann, muss zudem noch in der Praxis erkannt werden. Erste Experimente deuten auf ein Maximum der Akkulaufzeit von 11 Prozent hin. Eine halbe Stunde extra wäre bei modernen Notebooks mit vernünftiger Akkukapazität also durchaus möglich.

Neben dem neuen Power Throttling wird voraussichtlich auch eine native eSIM-Unterstützung Teil des nächsten Updates. Sicher ist dies aber noch nicht. Letztendlich hängen die neuen Funktionen von einer erfolgreichen Testphase ab.

Redstone 3 wird mit einer bisher unbekannten Versionsnummer voraussichtlich zum Ende des Jahres 2017 erscheinen und ist nach der vor kurzem veröffentlichten Version 1703 das zweite Update dieses Jahres.

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