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Mixed Reality ist neu und manches hat es nicht ins Fall Creators Update geschafft

Windows 10 1709 bringt eine große Funktion, die zunächst nur als Infrastruktur anzusehen ist: Windows Mixed Reality. Die Headsets sind zwar schon im Handel, doch die Auswahl an Software, vor allem Exklusivtitel oder wirklich anlockende Spiele, ist direkt zum Start gering. Bei Konsolen stellen normalerweise Hardwareentwickler sicher, dass die Softwarebasis zum Start steht. Bei Mixed Reality ist das offenbar anders. In den nächsten Tagen werden wir zu Mixed Reality einen gesonderten Test veröffentlichen und dabei auch die Software betrachten.

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Das Potenzial sollte allerdings nicht unterschätzt werden, schließlich hat Microsoft mit der Hololens im Geschäftskundenumfeld bereits eine Lösung etabliert und eine Entwickler-Community gibt es auch schon.

Von Fluent Design ist wenig zu sehen

Ebenfalls noch am Anfang ist die Umstellung auf das Fluent Design System. Damit wird die Oberfläche wieder etwas moderner und weniger steril. Transparenzen kehren wieder zurück. Tatsächlich findet sich kaum etwas davon im Betriebssystem. Die neue Kontakte-App folgt dem Design, ebenso der Taschenrechner. Doch bei Letzterem ist das neue Design mit den Transparenzen auch unter Windows 1703 schon bekannt.

  • Kontakte können einfach über die Taskleiste aufgerufen werden.  (Screenshot: Golem.de)
  • Auch bei den Benachrichtungen sind die Nachrichten zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Handy-Benachrichtigungen in Windows 10 (Screenshot: Golem.de)
  • Anheften von Kontakten (Screenshot: Golem.de)
  • Unterstützte Apps (Screenshot: Golem.de)
  • Jede einzelne Skype-Ansicht taucht im Task-Wechsel auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Der neue GPU-Teil des Task Managers (Screenshot: Golem.de)
  • Bei 3D-Spielen ist die Last hoch. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Systemeinstellungen haben neue Symbole. (Screenshot: Golem.de)
  • Kleine Änderungen bei den Umrechnungen im Taschenrechner (Screenshot: Golem.de)
  • Handy-Integration: Mehr gibt's hier nicht zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Cortana musste umziehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Build-Nummer und Versionsnummer von Windows 10 (Screenshot: Golem.de)
  • Kontakteinstellung (Screenshot: Golem.de)
  • HDR-Optionen (Screenshot: Golem.de)
Kleine Änderungen bei den Umrechnungen im Taschenrechner (Screenshot: Golem.de)

Dass ansonsten noch nicht viel von dem neuen Design zu sehen ist, wundert nicht unbedingt. Microsoft hat das so angekündigt. Zudem wird es nur für UWP-Anwendungen kommen. Ein Mischmasch bleibt also im System in jedem Falle vorhanden. Das Fluent Design System wird derzeit verstärkt in Redstone 4, der nächsten Windows-10-Version, getestet. Wir hoffen ein wenig, dass es Microsoft bis dahin schafft, zumindest die Windows-2000-Reste zu beseitigen und dem neuen Design anzugleichen. Immerhin gelang es Microsoft mit dem Creators Update, eine der letzten unscharfen Anwendungen anzupassen. Jetzt müssen nur noch das alte Design überarbeitet und endlich die Systemsteuerung vereinheitlicht werden.

Vermeintlich streichbare Funktionen

Wer befürchtet, dass mit dem Fall Creators Update auch alte Anwendungen gelöscht werden, den können wir beruhigen. Es gab zwar eine Ankündigung, samt Teilrückzug, aber Paint fand sich auch nach der Aktualisierung noch auf unserem Rechner. Das Programm ist mitunter immer noch praktisch. Wir nutzen es für Screenshots von frischen Rechnern. Das liegt allerdings daran, dass die Screenshot-Funktion von Windows seit jeher nicht die beste ist.

Der Windows Media Player ist auch noch da. Allerdings stellen wir zunehmend fest, wie nutzlos der Player langsam wird. H.265-Dateien kann dieser gar nicht mehr abspielen. Windows 10 mit seiner Filme- und TV-App hingegen schon. Altlasten bleiben also weiter im System. Sie sind als Einzelanwendungen allerdings auch wenig problematisch.

Neu im Bereich Video ist die Unterstützung von HDR und 4K per Netflix. Testen konnten wir das nicht, da unsere Testsysteme nicht die Hardwarevoraussetzungen erfüllen. Machbar ist das ohnehin nur mit einigen Nvidia-Grafikchips. So ein Rechner, in der Tendenz ein Desktop, sollte dann auch noch an einen Fernseher angeschlossen werden, da HDR-Monitore noch recht selten sind. Und wer den Fernseher benutzt, könnte dann ohnehin die Netflix-App des Smart-TV nutzen.

HDR in größerem Umfang bleibt ein Projekt der Zukunft, das erst später sinnvoll getestet werden kann. Das ähnelt dem Mixed-Reality-Ansatz, der letztendlich derzeit durchaus die Schaffung einer Plattform für weitere Entwicklungen darstellt. Nur dass Microsoft hier etwas weiter ist.

Für die Zukunft wurden zudem die Cloud-Zwischenablage und Timeline verschoben. Die wird es wohl erst in einer Version 18xx geben.

 Kleinere Änderungen und fähigerer Task ManagerVerfügbarkeit und Fazit 
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moisl 03. Dez 2017

Seit dieses Update den Versuch gemacht hat, sich auf meinem PC einzunisten, funktioniert...

noyoulikeme 09. Nov 2017

Netzwerk nicht in Ordnung? Ha lächerlich ... wir sind hier in der Firma mit 10Gig am Netz...

Lemo 02. Nov 2017

So sehe ich das auch. Einfach ein Experten-Tab - wie SLES - , die Casual User werden den...

a user 02. Nov 2017

Dafür bekommst du von mir ein fetters Like :D

generalsolo 01. Nov 2017

Nein, kann man nicht legal als Privat-Anwender nutzen, da es nur für Firmen mit Volume...


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